HERKULESAUFGABE DER KOMMUNE

Die Bevölkerung Darmstadts wächst erfreulicherweise. Das bedeutet aber auch mehr Kinder, die in Krippen, Kindertagesstätten und nach der Schule betreut werden wollen. Außerdem haben ab August 2013 alle Eltern von Kindern zwischen ein und drei Jahren (U3-Kinder) einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, wie er auch jetzt schon für das Kindergartenalter besteht. Wenn Betreuungsplätze Mangelware sind, bringt das viele Eltern in eine schwierige Lage. Sie können so kaum Familie und Beruf vereinbaren. Für Darmstadt wird bei den U3-Kindern mit einer Bedarfsquote von ca. 45% gerechnet. Beim Amtsantritt der neuen GRÜN-Schwarzen Koalition waren jedoch nur für ca. 30% der Kleinsten Betreuungsplätze vorhanden.

SOFORTPROGRAMM ZEIGT ERSTE ERFOLGE
Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Bürgermeister Rafael Reißer, der als Schuldezernent die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder verantwortet, haben noch 2011 ein „Sofortprogramm Kinderbetreuung“ mit 5 Mio. Euro aufgelegt. Außerdem wurde die Kinderbetreuung von den allgemein zwingenden Sparmaßnahmen ausgenommen. Bis April 2012 konnten dadurch 276 Betreuungsplätze neu eingerichtet werden. Aktuell sind weitere 300 Krippen- und 450 Kindergartenplätze konkret in Planung. Für die laufenden Betriebskosten der Einrichtungen werden im städtischen Haushalt zusätzliche Millionen Euro aufgewendet. Die unsichere Situation der Zuschüsse seitens der Landesregierung macht es natürlich nicht einfacher. Trotz allem wird in Darmstadt der Krippenausbau nicht auf Kosten der Kindergärten bzw. der Schulkinderbetreuung gehen, die Übergänge zwischen den Bereichen müssen sichergestellt sein. Parallel dazu richtet das Sozialdezernat eine zentrale Anmeldedatenbank via Internet ein.

ATTRAKTIVITÄT DURCH VIELFALT
Eine funktionierende und vielfältige Kinderbetreuung ist wichtig für die Attraktivität einer Stadt als Lebens- und Arbeitsort. Davon profitieren neben den BürgerInnen auch die Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Hochschulen im Wettbewerb um Fachkräfte. Um eine ausreichende Versorgung sicher zu stellen, gibt es in Darmstadt ein breites Feld von Trägern: Von eigenen Einrichtungen der Stadt über die Kirchen, Sozialverbände und Vereine bis hin zu Elterninitiativen und gewerblichen Anbietern. Ergänzt werden die professionellen Einrichtungen von vielen engagierten Tageseltern, ohne die eine ausreichende Versorgung nicht denkbar wäre. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass die Herkulesaufgabe gelingt.
// Florian Gernhardt

 

Dieser Artikel ist aus der neuesten Fraktionszeitung der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion, die im Juni 2012 erscheint. Auf dem Bild sind die GRÜNEN SozialpolitikerInnen Horst Miltenberger, Florian Gernhardt, Ellen Schüßler und Fatma Yilmaz (v.l.).


 

Fraktionszeitung

Die aktuelle Zeitung kann hier als PDF heruntergeladen werden. Eine Übersicht über die GRÜNEN Stadtverordneten gibt es hier.

 

Die nächste Fraktionszeitung erscheint vor den Sommerferien.

 

 

 


 


Wunsch der Region nach Vollanbindung des Hauptbahnhofs achten - GRÜN-Schwarze Koalition bieten Bahn Unterstützung an

Felix Weidner und Ludwig Achenbach, verkehrspolitische Sprecher der Grün-Schwarzen Koalition in Darmstadt, begrüßen die Aussage von Bahnchef Grube, der sich Anfang der Woche eindeutig für die Realisierung der geplanten Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim ausgesprochen hat.

„Mit dem offensichtlichen Kurswechsel der Bahn in ihrer Fernverkehrsstrategie wächst die Chance auf eine Realisierung der Neubaustrecke und damit auch auf einen vollwertigen Anschluss des Darmstädter Hauptbahnhofs an diese Trasse. Es ist die überfällige Erkenntnis, dass die Bahn ihren großen Trumpf, mitten in den Ballungszentren und damit nah an den Menschen zu sein, nicht leichtfertig verspielen darf“, so Weidner und Achenbach. Weiter...

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GRÜN-Schwarz appelliert an die Nutzerinnen und Nutzer der städtischen Grünflächen - Bei der Müllentsorgung stehen alle in der Verantwortung

."Wir freuen uns, dass die öffentlichen Parks als Ort der Kommunikation und der Erholung von allen Altersgruppen genutzt werden" erklären Dr. Helena Schwaßmann (B 90/ DIE GRÜNEN) und Karl-Heinz Töns (CDU), umweltpolitische Sprecher der Koalitonsfraktionen, "die Aneignung öffentlichen Raums bedeutet eine hohe Identifikation mit unserer Stadt." Weiter...

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Heag-Beschluss zum HSE-Vorstand - Koalition erleichtert über Trennung von Scheel und Mayer.

"Um die HSE wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen, war es aus Sicht der GRÜN-Schwarzen Koalition dringend notwendig, sich von den beiden Vorständen Christine Scheel und Holger Mayer zu trennen", kommentieren Hildegard Förster-Heldmann und Hartwig Jourdan, Fraktionsvorsitzewnde von GRÜNEN und CDU, den aktuellen Beschluss des Aufischtsrats der Heag Holding." Weiter...

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GRÜNE und CDU: Erfolgreiche Neuansiedlung - Ausbau des Luisencenters Stärkung für Darmstädter Innenstadt

Sprecher von Bündnis´90/GRÜNE und CDU haben erfreut auf die Ausbaupläne im Luisencenter reagiert.

"Es ist sehr erfreulich, dass das Centermanagement gemeinsam mit dem Modeunternehmen Yeans Halle als Hauptmieter und mit hervorragender Unterstützung der Stadt den jahrelangen Leerstand beendet. Das war kein Selbstläufer, sondern ist vielen Gesprächen und guten Vorbereitungen zu verdanken. Für den innerstädtischen Einzelhandel ist die Neuansiedlung und der Ausbau mit einem Investitionsvolumen von rund 4 Millionen Euro ein positives Signal und eine Stärkung der Innenstadt", teilen Ellen Schüßler von Bündnis 90/GRÜNE und der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Peter Franz (CDU) mit. Weiter...

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Haushalt und kommunaler Rettungsschirm: GRÜN-Schwarze Koalition übernimmt Verantwortung.

"Die GRÜN-Schwarze Koaltion hat zum ersten Mal seit langem den Haushalt pünktlich und komplett eingebracht. Die Stadt hat dies mit einer Bürgerversammlung begleitet", erklären Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz und Hartwig Jourdan Fraktionsvorsitzende der Koalitionsfraktionen Bündnis 90/ GRÜNE und CDU. "Das war eine Premiere in der Geschichte der Darmstädter Kommunalpolitik." Weiter...

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Berufsschulsanierung - GRÜNE und CDU fordern Stärkung des dualen Systems und des zweiten Bildungswegs.

"Mit der Sanierung des Standorts Bürgerpark Nord wird nun auch der Berufsschulstandort angegangen, der bislang beim Konjunktur- und Schulbausanierungsprogramm nicht berücksichtigt werden konnte", erklären Yücel Akdeniz (GRÜNE), Vorsitzender des Schulausschusses und Uwe Schneider, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, "die so genannte 'kleine Lösung' ist bereits seit Beginn der Diskussion als eine von zwei Möglichkeiten im Gespräch. Diese Lösung sieht keine Schließung von Sparten vor, sondern beugt einem überdimensionierten Schulstandort vor, wie er noch in den 70er und 80er-Jahren propagiert wurde." Weiter...

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