Gute Arbeit sieht anders aus.“ Hildegart Förster-Heldmann wirft FDP Wahlkampf auf dem Rücken von verunsicherten Eltern und Schülern vor. (30.06.2010)

„Es ist sträflich“, so Hildegard Förster-Heldmann, schulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung, „dass die Chance für einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan für Stadt und Region verspielt wurde.“ Der Schulausschuss habe sich fast einstimmig für den gemeinsamen Schulentwicklungsplan ausgesprochen und Schuldezernent Molter habe, so Förster-Heldmann, einen klaren Auftrag. „Doch durch die ewigen Scharmützel der FDP und dem mangelnden Durchhaltevermögen des Dezernenten ist eine kontinuierliche Arbeit am Schulentwicklungsplan nicht mehr möglich. Dies bedauern wir sehr, doch das Verhalten der FDP in diesem Zusammenhang sei nicht mehr zu akzeptieren.

Die Schuldezernenten der Stadt und des Landkreises, Molter und Fleischmann, hatten in der Vergangenheit einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan erarbeitet. Bei der Erstellung von sogenannten Bildungsregionen kam es zu Zerwürfnissen beider Dezernenten, woraufhin Molter die Zusammenarbeit einseitig aufkündigte.

Förster-Heldmann wirft Molter Legendenbildung vor und betont, dass die betroffene Bevölkerung durchaus in der Lage sei, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. „Die Debatte ist emotional, weil es nun mal um die Zukunft jedes einzelnen Kindes geht. Genau deshalb dürfen wir aber den Menschen nicht nach dem Mund reden, sondern müssen Überzeugungsarbeit leisten. Überzeugende Arbeit aber leistet man nur durch gute Arbeit, und genau das erwarten wir von einem Schuldezernenten.“

Molter habe die Gremien, die wie vereinbart korrigierend eingreifen sollten, nicht ernst genommen und trotz vorab vereinbarter Zurückhaltung Stimmung gemacht. Das sei nicht hinnehmbar, so Förster-Heldmann. Ebenfalls kritisiert die schulpolitische Sprecherin die FDP-Fraktion: „Die FDP-Fraktion und Herr Arnemann dürfen den Menschen keinen Sand mehr in die Augen streuen. Was von dieser Seite aus an Unwahrheiten propagiert wird, ist Stimmungsmache bei einer verunsicherten Bevölkerung. Die FDP hat ihren Wahlkampf auf Basis der Ängste von Eltern und Kindern eröffnet. Überzeugende und damit gute Arbeit für die Zukunft der Kinder in der Stadt und der Region sieht anders aus“, so Förster-Heldmann abschließend.

 

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