GRÜNE kritisieren kurzfristige Schließung der Einwohnermeldestelle in Eberstadt. (17.06.2010)

„Die Stadt muss sparen – darüber sind sich alle Fraktionen einig – aber eine Überrumplungsaktion, wie die Schließung der Einwohnermeldestelle in Eberstadt innerhalb von 14 Tagen ist nicht nachvollziehbar“, wertet Doris Fröhlich vom Eberstädter Ortsverein der GRÜNEN die geplante Schließung.

Der Ortsverein der Eberstädter Grünen beanstande darüber hinaus die Vorgehensweise des Oberbürgermeisters, den dort Beschäftigten lediglich informell mitzuteilen, sie würden ab dem 01. Juli 2010 einen anderen Arbeitsplatz haben.

„Erst werden in den Stadtteilen Bürgerbüros mit Meldestellen eingerichtet, um auf diese Weise Bürgernähe zu demonstrieren“, kritisiert Fröhlich, „und nun wird die Eberstädter Meldestelle ohne erkennbares Konzept in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zugemacht. Der Oberbürgermeister muss sich fragen lassen, ob dies seine Art der Personalführung ist.“

Zumindest hätte der Oberbürgermeister dem Parlament mitteilen müssen, dass eine derart gravierende Änderung geplant sei und eine gewisse Übergangszeit einräumen müssen, so die GRÜNE Stadtverordnete.

„Es ist schwer den Eberstädter Bürgerinnen und Bürgern innerhalb von 14 Tagen, die Schließung einer derart wichtigen Service-Einrichtung im Stadtteil zu vermitteln“, so Fröhlich abschließend.


 


 

 

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