Maßnahmen Mathildenhöhe - GRÜNE fordern Offenlegung der zu erwartenden Kosten und Finanzierungskonzept. (15.06.2010)

Wir nehmen die Nachricht, dass nun auf der Mathildenhöhe mit Erhaltungs- und Ergänzungsmaßnahmen begonnen werden mit einiger Verwunderung zur Kenntnis“, erklärt Hildegard Förster-Heldmann, kulturpolitische Sprecherin der Darmstädter GRÜNEN, „uns liegen weder eine Aufstellung über die Kosten, die nun auf die Stadt zukommen vor, noch eine Aussage, ob und mit wie viel sich das Land Hessen an den Maßnahmen beteiligt - geschweige denn, wie das ganze finanziert werden soll.“

Das Vorgehen des Oberbürgermeisters sei in diesem Zusammenhang generell zu kritisieren. Die Stadtverordnetenversammlung habe gerade ein Haushaltssicherungskonzept vorgelegt, in dem umfassende Sparmaßnahmen in allen Bereichen aufgeführt würden.

Es entsteht der Eindruck, dass alle Dezernate und Ämter sparen müssen - außer dem Oberbürgermeister“, erklärt Förster-Heldmann, „ohne die Notwendigkeit der Maßnahmen zu bewerten, muss in Zeiten, in denen radikal gespart werden soll ein Finanzierungskonzept auf den Tisch, bevor auch nur ein Spatenstich gemacht wird.“

Die von Oberbürgermeister Walter Hoffmann angeführte Gesamtkonzeption zur weiteren Erhaltung, Entwicklung und Sanierung, sowie möglicher baulicher Ergänzung der Künstlerkolonie Mathildenhöhe beinhalte hierzu die Aussage, Zeitplan, Kosten und Finanzierung der Maßnahmen seien zum Zeitpunkt der Erstellung des Magistratsbeschlusses noch nicht zu konkretisieren. Erst im Zuge einer Weiterbearbeitung der Konzeption würden hierzu genauere Aussagen möglich.

Seit Erstellung der Rahmenkonzeption Mathildenhöhe sind fast eineinhalb Jahre vergangen“, kritisiert Förster-Heldmann, „jetzt müssen Zahlen auf dem Tisch.“


 

 

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