Erster gemeinsamer Schulentwicklungsplan gescheitert: Chance vertan. (25.05.2010)

Hildegard Förster-Heldmann, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN in Darmstadt, äußert Ihr Bedauern über die Art des Scheiterns des gemeinsamen Schulentwicklungsplans: „Es ist schade, dass ein Schulentwicklungsplan verbannt wird, bevor er in den zuständigen Gremien diskutiert wird.“

Die Beauftragung einer externen Gruppe zur Erstellung des Schulentwicklungsplans wird von Förster-Heldmann nach wie vor als gute Entscheidung bewertet. Hier sei ein Weg abseits von Einzelinteressen hin zu einer Planung für die Zukunft beschritten worden. „Es ist bedauerlich, dass der SEP nur nach seinen Nachteilen, die positiven Effekte für den Großraum nie wirklich besprochen wurden. Die Zeit und das Geld hätte man sich sparen können. Eine sachliche Diskussion ist leider untergegangen“, so Förster-Heldmann.

Der Darmstädter Schuldezernent Molter sei zu keiner Zeit in der Lage gewesen, den Schulentwicklungsplan nüchtern und sachbezogen zu kommunizieren, was eventuell daran liegen kann, dass er selbst dessen Tragweite nicht realisierte. Hierbei müsse man fragen, ob er sich jemals um Mehrheiten bemüht habe.

Mit Erstaunen haben die Darmstädter GRÜNEN allerdings die Kommentierung ihres Haushalts seitens des Landrats zur Kenntnis genommen.

Wer die Finanzierung der Nord Ost Umgehung als solide bezeichnet, sogar noch ein Angebot zur Mitfinanzierung in die Welt setzt, sollte zuerst die Kostenbeteiligung an der Damstädter Schullandschaft inklusive Berufsschulen bereit stellen.“

 

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