Schulentwicklungsplan: GRÜNE fordern aktive Rolle des Darmstädter Schuldezernenten im Planungsprozess. (28.04.2010)

Der Entwurf des Schulentwicklungsplanes ist bislang weder dem Magistrat vorgelegt worden, noch wurde er in den zuständigen Gremien, wie Schulausschuss, Schulkonferenz, Schulkommission und Stadtschüler- und -elternbeirat beraten“, stellt Hildegard Förster-Heldmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und schulpolitische Sprecherin der Darmstädter GRÜNEN fest, „hier wird in der Öffentlichenkeit ein Entwurf diskutiert, der noch nicht vollständig ausgearbeitet ist.“

Gleichzeitig werde die Absichtserklärung, die hinter dem gemeinsamen Schulentwicklungsplan stehe nicht genügend in den Vordergrund gestellt, so die GRÜNE Schulpolitikerin. Beabsichtigt sei, die Schullandschaft im Landkreis und in der Stadt Darmstadt zukunftsfähig zu gestalten. „Es geht darum, die Schulen im Landkreis zu stärken und die in der Stadt zu entlasten. Dieser Prozess braucht Zeit.“

Viele Eltern, die sich derzeit benachteiligt fühlen, gehen von dem Trugschluss aus, der neue Schulentwicklungsplan mit der Aufteilung in Teilregionen führt von heute auf morgen zu gravierenden Veränderungen“, erklärt Förster-Heldmann, „richtig ist, dass der Schulentwicklungsplan einen Prozess in Gang setzen soll, der die Schullandschaft über Jahre hinweg weiterentwickeln soll.“

Alle Teilregionen hätten nach wie vor die gleichen Rechte. Ziel sei eine Veränderung der Schülerströme dadurch, dass sich Angebote im Landkreis verbessern würden und nicht, weil Kindern aus dem Landkreis der Zugang zu Darmstädter Schulen verwehrt werde. „Das Recht von Kindern aus Mühltal oder Messel, eine Darmstädter Schule zu besuchen, bleibt davon unberührt.“

Unsere Kritik geht in diesem Zusammenhang vielmehr an den Darmstädter Schuldezernenten Molter“, erklärt die GRÜNE Schulpolitikerin abschließend, „wir vermissen ein aktives Eintreten für notwendige Veränderungen. Der Schuldezernent ist ideenlos und klammert sich defensiv einzig an den Erhalt und Ausbau der Darmstädter Gymnasien. Von dieser Seite muss mehr kommen.“

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