GRÜNE fordern verlässliche Planungsgrundlagen für Vereine und Verbände - Antrag zur Erhöhung der Liquiditätsreserve. (23.04.2010)

Es ist nicht akzeptabel, dass die verspätete Einbringung des Haushalts durch die Kämmerei von Vereinen und Verbände ausgebadet werden muss, die dadurch lange finanzielle Durststrecken überbrücken müssen“, erklärt Brigitte Lindscheid, Fraktionsvorsitzende der Darmstädter GRÜNEN, „wir wollen diesen gemeinnützigen Trägern deshalb eine größere Planungssicherheit schaffen, indem wir deren Liquiditätsreserve von 20 auf 40 % der Gesamtausgaben erhöhen.“

Wenn durch sparsames Wirtschaften finanzielle Polster erwirtschaftet würden, müsse es möglich sein, dass diese gerade für derartige unverschuldete Situationen verwendet werden könnten, fordert Lindscheid. „Durch die Erhöhung der Liquiditätsreserve wird nicht nur wirtschaftliches Haushalten gefördert, sondern auch der administrative Aufwand für Rückforderungen nicht verausgabter Mittel gesenkt.“

Zur zügigen Bearbeitung sei der Antrag der GRÜNEN Fraktion im Laufe der letzten Stadtverordnetenversammlung (22.04.) in den Geschäftsgang des Magistrats gegeben worden. Dort müsse dieser nun schnellst möglich bearbeitet werden, um bald möglichst dafür sorgen, dass vergleichbare Krisensituationen für betroffene Vereine und Verbände entschärf werden.

Wir müssen sicher stellen, dass gemeinnützige Träger nicht die Verzögerungen durch den Kämmerer ausbaden müssen, und dass das Überleben von Vereinen und Verbänden gesichert ist“, so Lindscheid, „das ist Bestandteil der Daseinsvorsorge für Darmstädter Bürgerinnen und Bürger.“

 

Login
Benutzername:
Passwort: