Schulentwicklungsplans: Kinder in den Mittelpunkt - Schule ist mehr als Bildungsauftrag.(24.03.2010)

Der Entwurf, der dem Magistrat vorgelegt und in den zuständigen Gremien, wie Schulausschuss, Schulkonferenz, Schulkommission und Stadtschüler- und -elternbeirat beraten wird, muss schon ein überzeugender Vorschlag sein, um in diesen Gremien bestehen zu können“, bewertet die schulpolitische Sprecherin und der Darmstädter GRÜNEN Hildegard Förster-Heldmann den vor kurzem vorgelegten gemeinsamen Schulentwicklungsplan der Schuldezernenten aus dem Landkreis und der Stadt Darmstadt.

Kinder in den Mittelpunkt“ müsse der Leitfaden vielmehr lauten, kritisiert die GRÜNE Schulpolitikerin. „Es geht um mehr als den reinen Bildungsauftrag, nämlich den Erwerb sozialer Kompetenz und die Vernetzung der Schulträger mit Freizeitangeboten zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen.“

Die sechs so genannten Bildungsregionen seien lediglich Planungsbereiche, mit der Absicht, kurze Wege, ein breit gefächertes Angebot, soziale Bindung und Vernetzung der Kinder im Schulumfeld zu berücksichtigen „Der Zugang zu anderen Schulen, wie beispielsweise den Darmstädter Gymnasien ist dadurch nicht verwehrt“, so Förster-Heldmann.

In diesem Zusammenhang effiziente Programme mit kleinen Budgets wie 'Schule kreativ' zu streichen ist genau die falsche Richtung“, kritisiert Förster-Heldmann abschließend, „Ein hohes Mass an Engagement, erreicht mit geringem finanziellen Einsatz - solche Ideen sollten viel mehr gefördert werden, statt sie in einem rein technokratischen Akt ersatzlos einzusparen.“

 

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