Schulentwicklungsplan und Bildungsregionen - GRÜNE unterstützen Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis. (23.03.2010)

Das vorgelegte Modell des Schulentwicklungsplans mit der Einteilung der Schullandschaft in Bildungsregionen ist ein erster Entwurf, der von einer externen Planungsgruppe ohne emotionale Bindung an die Region erstellt wurde“, bewertet die schulpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Darmstädter GRÜNEN Hildegard Förster-Heldmann den vor kurzem vorgelegten gemeinsamen Vorschlag der Schuldezernenten aus dem Landkreis und der Stadt Darmstadt, „Dieser Entwurf wird nun dem Magistrat vorgelegt, der ihn dann den zuständigen Gremien, wie Schulausschuss, Schulkonferenz, Schulkommission und Stadtschüler- und -elternbeirat offenlegt. Dort besteht dann Raum für Änderungsvorschläge.“

Die sechs vorgeschlagenen Bildungsregionen seien Planungsbereiche, die kurze Wege, ein breit gefächertes Angebot, soziale Bindung und Vernetzung der Kinder im Schulumfeld berücksichtigten. „Der Zugang zu anderen Schulen, wie beispielsweise den Darmstädter Gymnasien ist dadurch nicht verwehrt“, so Förster-Heldmann, „sondern im Gegenteil auch in Zukunft erwünscht.“

Das Ziel in jeder Region das komplette Bildungsspektrum von der Förderschule bis zum Gymnasium abzudecken, bedeutet nicht, dass die vorgeschlagenen Regionen abgeschottet werden und beispielsweise Kinder aus Mühltal keine Schule in Darmstadt besuchen könnten“, stellt Förster-Heldmann mit Blick auf besorgte Eltern klar, „nach der Primärstufe stehen weiterhin alle Möglichkeiten offen.“

Die Vorschlag biete vielmehr die Chance die Region bildungspolitisch zu stärken. Wenn sich Gymnasien nicht mehr in Darmstadt konzentrierten, sondern deren Besuch auch in anderen Bildungsregionen möglich sei, sei dies auch eine Möglichkeit die Bildungsqualität zu steigern. „Eine Folge könnten kleinere Klassenverbände mit besserer Einzelförderung sein, wie sie von Eltern schon seit Jahren gefordert werden“, hebt Förster-Heldmann hervor.

Der Weg durch die Gremien ist noch lange“, so die GRÜNE Schulpolitikerin abschließend, der vorgelegte Entwurf biete durchaus Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit auf Wünsche von verunsicherten Eltern einzugehen.


 

 

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