Denkmalschutz geht vor - GRÜNE beantragen Parkverbot vor dem Orangerie-Gebäude. (17.03.2010)

Der Denkmalbeirat lehnt das Parken vor denkmalgeschützten Gebäuden generell ab“, erklärt die GRÜNE Stadtverordnete Doris Fröhlich, die selbst Mitglied des Denkmalbeirats ist, „hinzu kommt, dass direkt hinter der Zufahrt zum offiziellen Parkplatz in der Orangerie ein Durchfahrtsverbotsschild angebracht ist. Gegen dieses Verbot widersetzen sich all jene, die auf der Kiesfläche vor dem Orangerie-Gebäude parken.“

Um dieser Unsitte abzuhelfen, werde in der kommenden Stadtverordnetenversammlung (18.03.) auch über einen Antrag der GRÜNEN entschieden, das dauerhafte Parken auf der Kiesfläche vor dem Orangerie-Gebäude zu unterbinden. Dadurch werde bislang nicht nur die Sicht auf die denkmalgeschützte Fassade beeinträchtigt, sondern auch der Belag nachhaltig geschädigt. Löcher im Platzbelag oder Schlammpfützen nach Regenereignissen sind das Ergebnis und verursachten ständige Nachbesserungsarbeiten.

Auch die Kühlcontainer vor dem Restaurant sind in diesem denkmalgeschützten Ensemble fehl am Platz und passen nicht zu einem Restaurant der gehobenen Klasse“, bemängelt Fröhlich, „aus Mitteln der Stellplatzrücklage können hier angemessene neue Parkmöglichkeiten auf dem Regenrückhaltebecken innerhalb des Orangerie-Gartens geschaffen werden. Dabei sollte gleichzeitig eine alternative Zufahrt für LKW eingerichtet werden.“

Die Ausschüsse für Umwelt und für Bauen, Wohnen und Verkehr empfehlen der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, dem Antrag der GRÜNEN mit folgenden Zusätzen zuzustimmen: den Anlieferverkehr zu gewährleisten und zu prüfen, ob auf dem vorhandenen Parkplatz Parkgebühren erhoben werden können.

 

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