Georg-Büchner-Schule: Schuldezernent versagt auf der ganzen Linie - Nachtreten ersetzt nicht eigene Leistung.(24.02.2010)

Als verständlich bezeichneten die schulpolitische Sprecherin der Stadtverordnetenfraktion, Hilde Förster-Heldmann und Vorstandssprecher Uli Pakleppa die Enttäuschung des Schulelternbeirates der Georg-Büchner-Schule über die wiederholte Verzögerung des Baubeginns des lange überfälligen Neubaus.

„Die FDP hat früher permanent herumgenörgelt und die ehemalige Schuldezernentin Wagner attackiert, weil alles nicht schnell genug gehen konnte“, so die beiden GRÜNEN Politiker weiter, „jetzt schafft es Molter trotz des Geldsegens aus Berlin aus dem Konjunkturprogramm nicht diese seit langem vorliegenden Planungen endlich umzusetzen.“

Molters neuerliche Vorwürfe, die Zustände an der Georg-Büchner-Schule seien seiner Amtsvorgängerin Daniela Wagner anzulasten, seien an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten, so Förster-Heldmann und Pakleppa. Entsprechende Beschlüsse lägen seit der Stadtverordnetenversammlung vom 08.12.2005 vor, die dazu gehörigen Pläne seit 2006.

„Wir weisen die Darstellungen von Herrn Molter zurück und erinnern daran, dass es Daniela Wagner war, die gegen erhebliche Widerstände das Schulbausanierungsprogramm in Darmstadt vor zehn Jahren durchgesetzt und angeschoben hat.“ Konjunkturprogramme, auf die Herr Molter heute zurückgreifen kann, gab es damals noch nicht, wie die beiden GRÜNEN-Vertreter klarstellen, so wie überhaupt die Investitionsbereitschaft in Bildungsinfrastruktur in den neunziger Jahren noch sehr bescheiden war. Umso mehr Durchsetzungskraft und langer Atem war damals nötig, um die Sanierung und Ausbaumaßnahmen an zahlreichen Darmstädter Schulen, so auch an der Georg-August-Zinn Schule in Arheilgen, durchzusetzen, wie Förster-Heldmann und Pakleppa betonen.

Seit er im Amt sei, habe er nichts weiter zustande gebracht, als die von seiner Vorgängerin in die Wege geleiteten Maßnahmen zu Ende zu bringen und selbst das nur sehr zögerlich, wie der Umgang mit dem Schulentwicklungsplan für die beruflichen Schulen zeige.

Und der von der damaligen Schuldezernentin gemeinsam mit der Kreisschuldezernentin erarbeitete Berufsschulentwicklungsplan liege in der Schublade, weil Molter und seine FDP städtisches Geld lieber in unsinnige Straßenprojekte stecken, statt in die Beruflichen Schulen, während der Kreis Darmstadt-Dieburg seinen Anteil am seit mehr als drei Jahren vorliegenden gemeinsamen Schulentwicklungsplan bereits umsetze, so Förster-Heldmann und Pakleppa.

Wenn man bei der Darstellung der eigenen Arbeit darauf angewiesen sei, die Arbeit anderer runter zu machen, dann stimme mit der eigenen Erfolgsbilanz etwas nicht, so Pakleppa und Förster-Heldmann.

 

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