Vergütungs- und Ruhestandsreglung für HSE-Vorstandsmitglied Meyer - GRÜNE sehen dringenden Korrekturbedarf. (12.01.2010)

In einer Zeit, wo allenthalben über völlig überzogene Managerbezüge, -boni und Versorgungsansprüche diskutiert wird und parteiübergreifend Einigkeit darüber bestehe, dass hier dringend Einhalt geboten werden müsse, beschließe der HSE-Aufsichtsrat ein regelrechtes Versorgungsparadies für ein einzelnes Vorstandsmitglied – und das aus völlig unerfindlichen Gründen, denn
„eine vergleichbare Regelung bei Führungspersonal städtischer Töchter ist uns nicht bekannt“, erklären Parteisprecherin Daniela Wagner und Fraktionsvorsitzende Brigitte Lindscheid. „Wir befürchten einen massiven Imageschaden für das Unternehmen. Dessen Kunden fragen sich, weshalb sie für ein solches Ausmaß an Privilegien aufkommen sollen - sei es in ihrer Rolle als steuerzahlende Bürger oder als HSE-Kunden - denn dieser Aufsichtsratsbeschluss belastet das Unternehmen und in der Folge auch den städtischen Haushalt.“
Insofern müsse der Oberbürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender ein hohes Interesse daran haben, dass generell angemessene, maßvolle Gehalts- und Pensionsregelungen beschlossen würden. Dies gelte ebenso für andere städtische Unternehmen.
„In diesem Zusammenhang erinnern wir daran, dass es dringend überfällig ist, gemäß den Regel des deutschen Corporate Governance Kodex, alle Bezüge und Ruhestandsregelungen für Vorstände städtischer Töchter individuell offenzulegen“,so Wagner und Lindscheid abschließend in ihrer Stellungnahme, „der Aufsichtsratsvorsitzende der HSE - Oberbürgermeister Hoffmann - ist in der Pflicht und jetzt am Zug sich seiner Verantwortung endlich bewusst zu werden und weiteren Schaden von der HSE abzuwenden.“

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