Startschuss für den weltweit einmaligen Bau eines Teilchenbeschleuniger-Zentrums in Darmstadt - wo war Wirtschaftsdezernent und Oberbürgermeister Walter Hoffmann?

„Wissenschaftler aus aller Herren Länder versammeln sich anlässlich der Unterzeichnung eines völkerrechtliches Abkommens zum weltweit einmaligen Bau eines Teilchenbeschleuniger-Zentrums in Darmstadt-Wixhausen beim GSI-Helmholtzzentrum und von Wirtschaftsdezernent und Oberbürgermeister Walter Hoffmann fehlt jede Spur“, wundert sich Brigitte Lindscheid, Fraktionsvorsitzende der Darmstädter GRÜNEN. „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ansiedelung derartiger hochkarätiger Forschungsprojekte zu fördern. Dazu hätte bei dieser Gelegenheit der zuständige Dezernent als Vertreter der Stadt Stellung beziehen müssen.“
Die ca. eine Milliarde Euro teure Investition in die Grundlagenforschung sei durch die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung flankiert worden, so Lindscheid weiter. Den schwierigen Entschluss eines umfangreichen Eingriffes in das Wixhäuser Waldstück habe damals der GRÜNE Umweltdezernent Klaus Feuchtinger begleitet, insbesondere was die Kompensation der zu rodenden Waldflächen betreffe.
„In mehreren Grußworten wurden auf der Veranstaltung der Standort dieses Milliardenprojektes nahe Darmstadt und die Vernetzung mit der Technischen Universität lobend hervorgehoben. Eine Vernetzung mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt fand keine Erwähnung, da kein Vertreter des Magistrats anwesend war“, wiederholt Lindscheid ihren Vorwurf, „ein solcher Fauxpas ist weder erklärbar, noch zu entschuldigen. Wenn Oberbürgermeister Hoffmann aus anderen terminlichen Gründen an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen kann, wäre es zumindest seine Pflicht gewesen für eine Vertretung durch den Magistrat zu sorgen, wie dies bei weit weniger bedeutsamen Ereignissen ständig geschieht.“
 

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