Evaluation Freie Theater - GRÜNE kämpfen weiter für angemessene Finanzierung. (10.12.2009)

„Die Evaluation hat gezeigt, dass die finanzielle Ausstattung der Freien Theater generell zu niedrig ist“, bewertet Iris Bachmann, ehrenamtliche GRÜNE Stadträtin und ehemalige Stadtverordnete den Zwischenbericht der Evaluationsgruppe Freie Theater, der am vergangenen Mittwoch (09.12.) in einer Sondersitzung des Kulturausschusses vorgestellt wurde, „in Zeiten mit angespannter Haushaltslage müssen kreative Maßnahmen für eine angemessene Finanzierung gefunden werden.“
Wie schon 2007 die Stellen im Theater Mollerhaus und im Hoffart-Theater gesichert worden seien, ohne den Kulturetat zu belasten, müssten auch bei anderen Trägern einfallsreiche Mittel und Wege der Finanzierung gefunden werden, so Bachmann.
„Die zum Teil sehr ausführlichen Ausführungen der Jury zur Mittelverteilung waren sehr hilfreich“, kommentiert Hildegard Förster-Heldmann, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion den Zwischenbericht, „die Jury ist zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Umverteilung innerhalb des Topfes der Freien Kulturträger erforderlich ist, sondern eine Ausweitung der Mittel dringend geboten. Dem können wir nur zustimmen.“
Bevor es zu einem Einfrieren der Mittel beim Status Quo kommt, muss endlich über eine komplette Umverteilung im Kulturhaushalt diskutiert werden. Dabei dürfe es keinerlei Denkverbote geben, fordert die Kulturpolitikerin.
„Es darf nicht sein, dass die Haushaltslöcher von denen gestopft werden müssen, die schon seit Jahren knapp gehalten werden“, so Förster-Heldmann abschließend.

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