Kulturpolitik ist Sozialpolitik - Tagesgastronomie der Centralstation mit Hilfe des Integrationsbetriebes Integis gerettet. (10.12.2009)

„Wo schon fast alle die Hoffnung aufgegeben hatten, dass die Tagesgastronomie der Centralstation noch zu retten ist, hat Sozialdezernent Jochen Partsch mit viel Kreativität über Zuständigkeitsgrenzen hinweg eine Lösung gefunden“, freut sich Hildegard Förster-Heldmann, kulturpolitische Sprecherin der Stadtverordnetenfraktion der Darmstädter GRÜNEN, „wir GRÜNEN waren am Ende die einzigen, die den Kampf nicht aufgegeben haben. Für die Belebung der Innenstadt ist die Fortsetzung des Tagesbetriebes an dieser Stelle von zentraler Bedeutung. Im innerstädtischen Umfeld hat die Centralstation nun ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, das sie wohltuend von ihren Mitbewerbern im Gastronomiebereich unterscheidet.“
Es sei besonders erfreulich, dass nun ein Integrationsbetrieb in den Gastronomiebetrieb einsteige und nun an so zentraler Stelle in der Innenstadt sechs Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung fänden.
„Es ist ein großer Erfolg, dass mit dieser Lösung Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt integriert werden und darüber hinaus drei bestehende Arbeitsplätze in der Centralstation erhalten bleiben, die sonst weggefallen wären“, ergänzt Christian Grunwald, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion, „Bei der Lösung der grundlegenden Problemsituation der Centralstation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Centralstation als kulturelle Institution ihre Corporate Identity (CI) jetzt mit sozialpolitischem Engagement bereichert: Menschen mit Behinderung finden einen produktiven Platz in der Mitte der Gesellschaft, genauer gesagt, in der Mitte unseres Gemeinwesens in unserer Darmstädter Innenstadt“, betont Grunwald, „Die Verzahnung dieser beiden Bereiche zeigt beispielhaft, dass Kultur- auch immer Sozialpolitik ist!“

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