GRÜNE fordern konstruktives Vorgehen bei der Evaluation der freien Theaterszene. (13.11.2009)

Es ist ein Unding, dass die SPD mit Forderungen zur Bezuschussung der Freien Theaterszene an die Öffentlichkeit tritt, bevor der dazu erarbeitete Jury-Bericht überhaupt im zuständigen Gremium - nämlich dem Kulturausschuss - diskutiert worden ist“, kritisiert Hildegard-Förster-Heldmann, kulturpolitische Sprecherin der Darmstädter GRÜNEN entsprechende Verlautbarungen der SPD-Fraktion.
Die Arbeit der Jury und damit auch die Arbeit des Ausschusses in einer solchen Weise zu brüskieren, werfe wieder einmal ein besonderes Licht auf die SPD. Dies entspreche dem gewohnten Umgang der SPD-PolitikerInnen mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen, sei so aber nicht akzeptabel.
„Fakt ist, dass die Jury am Donnerstag, dem 12.11. nach 18.00 Uhr in einer nicht-öffentlichen Kulturausschusssitzung ihre Vorschläge zur konzeptionellen Neuaufstellung der Förderung der 'Freien Szene Kultur' vorgestellt hat“, stellt Förster-Heldmann klar, „bislang ist der Bericht dort von den FachpolitikerInnen lediglich zur Kenntnis genommen worden. Für eine detaillierte Auseinandersetzung im Ausschuss ist noch keine Zeit gewesen. Dies soll in der nächsten Sitzung aufgegriffen werden.“
Zum Zeitpunkt der Presseveröffentlichung der Stellungnahme der SPD seien noch keine Details der Juryergebnisse veröffentlicht worden. Es bleibe die Frage: wie konnte die SPD bereits an die detaillierten Unterlagen gelangen?
„Schade, dass die Vertreter von SPD und FDP zum nächsten Termin im Staatstheater eilen mussten, bevor eine Diskussion stattfinden konnte. Naja die Pressemitteilung der SPD war ja bereits raus“, so Förster-Heldmann abschließend.

Login
Benutzername:
Passwort: