Bessunger Bad: GRÜNE verwundert über Nutzungsvorschläge. (28.10.2009)

„Es wäre grotesk, das Bessunger Bades mit Sammelumkleidekabine auszustatten“, reagieren die Bessunger GRÜNEN Hildegard Förster-Heldmann, Iris Behr und Joachim Reus auf einen aktuellen Presseartikel zum sanierten Bessunger Bad, „es scheint als wolle man mit einem solchen Rückfall in vergangene Zeiten ausgerechnet älteren Menschen den Badbesuch vergraulen.“
Dies sei in dem zuständigen Ausschuss und in der Betriebskommission für Bäder abschließend zu diskutieren, ebenso wie die künftigen Öffnungszeiten oder wann das Bad für welche Gruppierungen oder Schulen reserviert sei. Natürlich müsse dies auch unter Einbeziehung der Bürgerinitiative Bessunger Bad - die immerhin 7000 Unterschriften zur Erhaltung des Bades gesammelt habe geschehen.
„Wir gehen davon aus, dass sich an dem bisherigen Konzept und den Öffnungszeiten für die Allgemeinheit nichts wesentliches ändert“, so die Bessunger GRÜNEN, „das Bad nur an wenigen Tagen für die Öffentlichkeit zu öffnen, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.“
Dass sich morgens die Öffnung des Bades nicht lohne – Originalzitat: 'Ein Bademeister, drei einsame Schwimmer' – sei für die GRÜNEN nicht nachvollziehbar. Aus eigener Erfahrung aus der Zeit vor der Schließung des Bades wisse man, dass gerade am frühen Morgen Berufstätige vor der Arbeit aber auch Rentnerinnen und Rentner für einen guten Besuch gesorgt hätten. Denkbar sei demnach ein Modell, das Bad bis 9 Uhr für alle zu öffnen und es in der Zeit danach den Schulen zur Verfügung zu stellen.

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