GRÜNE begrüßen ausgewogene Verteilung der Gelder aus dem Konjunkturprogramm II – Einsatz mit Augenmaß. (03.04.2009)

„Der Magistrat hat sich auf eine ausgewogene, sachgerechte und breit gestreute Verteilung der 13,4 Millionen Euro aus dem zweiten Sonderinvestitionsprogramm von Land und Bund geeinigt“, kommentiert Brigitte Lindscheid, Fraktionsvorsitzende der Darmstädter GRÜNEN die Bekanntgabe der Verwendung der Sondermittel , „es ist damit gelungen, quer durch die wichtigsten Handlungsfelder die einmalige Chance wahr zu nehmen, notwendige Infrastrukturprojekte in Gang zu setzen.“
Kernpunkt sei die Investition von 5,5 Millionen Euro in die Sanierung von Kindertagesstätten, wie von den GRÜNEN seit langem für notwenig erachtet. Des weiteren werde beispielsweise die erforderliche Anschubfinanzierung des geplanten Mehrgenerationenhauses Akazienweg die dortige Situation erheblich verbessern. Die lange geforderte Sanierung des Naherholungsgebietes Steinbrücker Teich sichere der Stadt ein wichtiges Naherholungsgebiet für die ganze Familie, so Lindscheid weiter, und die geplante Errichtung einer Skateranlage im Bürgerpark oder Herrngarten schaffe eine lange andauernde Diskussion zwischen Stadt und Skatern aus der Welt. Mit einer derartigen Anlage werde die Stadt nun den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht, die das Kindergartenalter hinter sich hätten und seit langem einen Ort für ihre Freizeitbeschäftigung suchten. Die weitere Verwendung der Mittel für Sport- und Sozialprojekte von Jugendlichen, Brandschutz, die Sanierung von Schulhöfen, Parkanlagen, das Frauenhaus und das Altenheim Emilstraße bezeichnete die GRÜNE Fraktionsvorsitzende als wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit einer familienfreundlichen und sozialen Stadt.
„Wir sind uns klar darüber, dass wir innerhalb eines sehr engen Zeitplanes unter optimaler Ausnutzung der Ressourcen handeln müssen“, stellt Lindscheid, die auch Vorsitzende des Bauausschusses der Stadt Darmstadt ist, fest, „deshalb ist es umso entscheidender, dass alle Handlungsträger in der Stadt an einem Strang ziehen. Die GRÜNE Fraktion ist bereit alle nötigen Schritte mitzutragen und noch Ende des Monats den notwendigen Stadtverordnetenbeschluss zu fassen.“

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