Gebührendissens Akademie für Tonkunst – kulturpolitische Sprecherinnen fordern gemeinsame Lösung von Stadt und Landkreis. (10.03.2009)

„Die Uneinigkeit über die Unterrichtsgebühren der Akademie für Tonkunst für Landkreis-Kinder darf nicht für den Landratswahlkampf mißbraucht werden“, fordern die kulturpolitischen Sprecherinnen der Ampelkoalition Hildegard Förster-Heldmann (GRÜNE), Dagmar Metzger (SPD) und Ruth Wagner (FDP), „wir wollen nicht, dass Kinder benachteiligt werden. Deshalb fordern wir Stadt und Landkreis, auf eine Lösung zu finden, die allen Beteiligten gerecht wird.“
Die Auseinandersetzung über die Gebührenzuschüsse für Stadt- und Landkreis-Kinder gehe auf Kosten von Kindern und Familien, die sich die Erhöhung nicht leisten könnten. Zum Jahresbeginn sei die Gebühr für Landkreis-Kinder von 92 auf 144 Euro erhöht worden. Die Stadt subventioniere auch diesen Beitrag noch mit 31 Euro, um die tatsächlichen Kosten von 175 Euro pro Monat zu decken. Kinder aus dem Stadtgebiet zahlten weiterhin 92 Euro.
“Die Stadt Darmstadt ist – wie auch der Landkreis – an Auflagen der Kommunalaufsicht gebunden, die einen Verzicht auf freiwillige Leistungen fordern“, so die kulturpolitischen Sprecherinnen weiter, „Stadt und Landkreis müssen nun abwägen, inwieweit sie einander entgegen kommen und dieser Forderung dennoch genügen können.“
In anderen Bereichen, wie beispielsweise bei der Erstellung eines gemeinsamen Schulentwicklungsplans, arbeite man hervorragend zusammen. Es müsse daher auch möglich sein, dauerhaft und auf hohem qualitativen Niveau in anderen Bereichen zu an einem Strang zu ziehen.
„Wir wissen alle, dass die Kassen knapp sind“, so Förster-Heldmann, Metzger und Wagner abschließend, „umso kreativer müssen die Lösungen für derartige Unstimmigkeiten sein. Diese lassen sich nur in offenen, kooperativen Gesprächen erarbeiten.“

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