Bewerbung als Optionskommune - GRÜNE für Wechsel vom ARGE-Prinzip in kommunale Trägerschaft.

„Die Entscheidung des Magistrats sich für das Optionsmodell zu bewerben ist folgerichtig und sachgemäß“, kommentiert Yücel Akdeniz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der Darmstädter GRÜNEN die Bewerbung der Stadt Darmstadt als Optionskommune, „Beschäftigungs- und Sozialpolitik müssen gemeinsam entwickelt werden. Das erfordert den größtmöglichen kommunalen Einfluss bei der Betreuung und Vermittlung von Arbeitssuchenden. Wir wollen, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Gestaltung dieser Politikfelder auch zukünftig ein aktive Rolle einnimmt und politische Verantwortung übernimmt.“
Der von Darmstadts Sozialdezernent, Stadtrat Jochen Partsch vorgelegte Bericht der AG Option und die Magistratsvorlage, die auch mögliche Probleme nicht verschweigt, seien eine ausgezeichnete Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordneten, so Akdeniz: „Der Sozialdezernent und die ämterübergreifende AG Option haben verantwortungsbewusste, gute Arbeit geleistet. Anders als in fast allen anderen Kommunen entscheiden wir in Darmstadt nicht aus dem Bauch heraus oder nach politischer Tendenz, sondern auf der Basis möglichst genau recherchierter Entwicklungsszenarien und Plandaten. Dass vorgeschlagen wird, im Übergangsjahr 2011 vierteljährlich über die Zwischenstände der Umorganisation zu berichten, ist konsequente Transparenz. Das ist für die Betroffenen gut, für die Stadt und nicht zuletzt für die Stadtverordneten.“
Für eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik sei gerade die Kenntnis der regionalen Verhältnisse unerlässlich. Bei der Umsetzung des Grundsatzes 'Fördern und Fordern' könne die Kommune direkt auf lokale Netzwerke zurückgreifen, so Akdeniz.
„Die direkte Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Bildungsträgern und Beratungsstellen, sowie Kirchengemeinden, Selbsthilfegruppen und anderen Einrichtungen gewährleistet eine breite Palette an Partizipations- und Unterstützungsleistungen“, erklärt Akdeniz, „wichtig ist uns dabei insbesondere die Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote zum Beispiel für Menschen mit Schwerbehinderung oder bei der sozialen Integration benachteiligter Personenkreise.“

Login
Benutzername:
Passwort: