GRÜNE zu Tempo 30 in der Heinrichstraße: rechtzeitig zum Wahlkampf hat der Oberbürgermeister das Thema Umwelt entdeckt.

„Es ist schön, dass das Maßnahmenpaket Heinrichstraße endlich umgesetzt wird und die Anwohnerinnen und Anwohner nachts ein wenig mehr Ruhe haben“, erklärt Doris Fröhlich, umweltpolitische Sprecherin der Darmstädter GRÜNEN, „allerdings könnte die Stadt im Umweltbereich schon sehr viel weiter sein, wenn die Maßnahmen, die der frühere GRÜNE Umweltdezernent Klaus Feuchtinger bis vor ein einhalb Jahren vorbereitet hat weiter fortgeführt worden wären.“

So sei es wenig erstaunlich, dass kurz vor Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl Aktivitäten in einem Bereich entwickelt würden, der das ganze letzte Jahr brach gelegen habe, so Fröhlich weiter. Das dies nur ein Anfang sei würde Hofmann ja selbst eingestehen. Klaus Feuchtinger habe zudem vor seinem Weggang eine Magistratsvorlage zur Prüfung einer ganzen Reihe von Straßen vorbereitet, die für 'Tempo 30 bei Nacht' in Frage kämen. „Daran muss endlich weitergearbeitet werden“, fordert Fröhlich.

„Seit Klaus Feuchtinger nicht mehr im Amt ist, ist von der selbst ausgegebenen Maxime des Oberbürgermeisters, das Umweltressort sei 'Chefsache' rein gar nichts zu spüren gewesen“, kritisiert die GRÜNE Umweltpolitikerin, „der verlorene Boden kann mit einer einzigen öffentlichkeitswirksamen Maßnahme kurz vor der Wahl nicht gut gemacht werden.“

 

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