B 26 voraussichtlich nicht mautpflichtig - GRÜNE reagieren mit Unverständnis und Verärgerung.

„Der LKW-Verkehr ist für einen großen Teil der Straßenschäden verantwortlich und sorgt überdies für massive Beeinträchtigungen im Umfeld der Straßen“, kritisiert Hildegard Förster-Heldmann, Parteisprecherin der Darmstädter GRÜNEN, die Entscheidung der Bundesregierung, „eine Ausnahme der B 26 zwischen Darmstadt und Dieburg geht zu Lasten der Bewohnerinnen und Bewohner an den betroffenen Durchgangsstraßen im Stadtgebiet.“

Als schweren Fehler bezeichnet Felix Weidner den Beschluss, die B 26 nicht in die Mautpflicht aufzunehmen. „Dass es überhaupt Maut-Ausweichverkehr geben kann, ist ein Strickfehler der deutschen LKW-Maut. Die Schweiz zeigt mit ihrer auf allen Straßen gültigen Maut, wie es besser geht“, so der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion.

Der LKW-Verkehr trage heute nur einen Teil seiner Wegekosten selber, ein Großteil der Mauteinnahmen fließe daher in die Finanzierung der Bundesfernstraßen. Für die umweltfreundliche Bahn ergebe sich hieraus ein Wettbewerbsnachteil, abgebaut werden müsse, erklärt Weidner.
„Wir fordern den Bundesverkehrsminister auf, die B 26 in die jetzt geplante Ausdehnung der Mautpflicht einzubeziehen und die Zahl der einbezogenen Fahrzeuge auf Fahrzeuge unterhalb 3,5 Tonnen auszudehnen“, ergänzt Förster-Heldmann abschließend.

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