Im Parkhausbereich kein Markt in Darmstadt

Ziemlich verärgert war Karin Wolff, Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende, am letzten Samstag, als sie für 2 Stunden und 19 Minuten im Q-Park-Parkhaus 6 Euro entrichten sollte. "Das war nicht das erste Mal und wird durch die Preiserhöhung nun noch unerquicklicher!", so Wolff. "Die Geschäftsleute und das Stadtmarketing strengen sich nicht ohne Erfolg an, die Innenstadt zu beleben, und als Belohnung gibt es Preiserhöhungen ohne Ankündigung, Kommunikation und Begründung."

Ähnlich verärgert über die Preiserhöhung in den Q-Parkhäusern zeigte sich Hildegard Förster-Heldmann, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung: „Die Preispolitik der Q-Parkhäuser konterkariert die Bemühungen der GRÜN-Schwarzen Koalition in Darmstadt, die Innenstadt aufzuwerten und damit Menschen zum Einkaufen oder zum Flanieren in die Stadt zu ermutigen. „Auch dem Betreiber Q-Park muss daran gelegen sein, Attraktivität der Innenstadt zu erhalten, denn sonst bleiben die Parkhausplätze leer.“
Die Grün-Schwarze Koalition verweist auch auf das beabsichtigte integrierte Verkehrskonzept, in dem die Kombination von motorisiertem Individualverkehr unter Einschluss von Park&Ride-Parkplätzen und ÖPNV die Parkplatzsituation entspannen könne. „Die Innenstadtentwicklung hängt nicht alleine an den Parkhäusern“, gab Hildegard Förster-Heldmann zu bedenken. „sondern besonders an der guten Erreichbarkeit über den ÖPNV und durch den Rad- und Fußverkehr“, so Förster-Heldmann abschließend.
„Wichtig für den motorisierte Individualverkehr ist es, bei allen zukünftigen Entscheidungen eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, um nicht von einem dominierenden Anbieter abhängig zu sein“, so Karin Wolff

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