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Zwei „Nette Toiletten“ für Eberstadt – Bauvereinstoilette an der Wartehalle soll wieder geöffnet werden
Mitteilung von Baudezernentin Brigitte Lindscheid an die Stadtverordneten Thomas Tramer (GRÜNE) und Ludwig Achenbach (CDU)

In Eberstadt wird es zwei „Nette Toiletten“ geben, außerdem hat sich die Bauverein AG bereit erklärt, die Toilette an der Eberstädter Wartehalle wieder zu öffnen. Dann gibt es acht Nette Toiletten in der Innenstadt und zwei in Eberstadt. In Arheilgen stellt HEAG mobilo die Toilette an der Wendeschleife zur Verfügung. Dies teilte Baudezernentin Brigitte Lindscheid (GRÜNE) den beiden Stadtverordneten Ludwig Achenbach (CDU) und Thomas Tramer (GRÜNE) in der mündlichen Fragestunde der vergangenen Stadtverordnetenversammlung (29.) mit.

„Wir haben im Vorfeld sehr viele Gespräche geführt, mit den Geschäftsleuten vor Ort, dem Ortsgewerbeverein sowie den Beteiligten in Magistrat und Verwaltung. Das dringende Problem einer fehlenden Toilette an der Wartehalle zu lösen, war ein komplexes Unterfangen. Um so mehr sind wir der Baudezernentin Brigitte Lindscheid dankbar, dass sie das von uns vorgetragene Bürgerinteresse schnell und effektiv umgesetzt hat“, so Thomas Tramer und Ludwig Achenbach. Jahrelang hätten die Eberstädter hier auf eine Verbesserung der Situation gewartet.

Beim Konzept Nette Toilette erhält ein Geschäft 75,- Euro Reinigungspauschale monatlich von der Stadt dafür, dass die Toilette öffentlich zugänglich ist. Dies wird mit einem Aufkleber am Schaufenster deutlich gemacht. Die Stadt bzw. Darmstadt Citymarketing e. V. setzt sich nun mit dem Eberstädter Ortsgewerbeverein in Verbindung und bittet um Vorschläge für zwei Standorte. Beim OGV sind bereits viele Gespräche und Vorarbeiten gelaufen, so dass hier eine schnelle Entscheidung und Umsetzung erwartet werden kann, so die beiden Stadtverordneten.

„Dass nun der Bauverein die Öffnung der Toilette an der Wartehalle in Aussicht stellt, ist für uns eine besonders gute Nachricht. Dazu gehört allerdings auch eine Art sozialer Kontrolle oder Pflege, in die möglichst Geschäfte im Umfeld eingebunden werden sollen“, so Ludwig Achenbach und Thomas Tramer. Dies habe auch die Dezernentin Brigitte Lindscheid in ihrer Antwort in der Stadtverordnetenversammlung angesprochen.

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