HSE-Vorstand - Koalition fordert fachgerechte Neubesetzung der vakanten HSE-Vorstandsposition durch geordnetes Ausschreibungsverfahren.

"Die Vorgehensweise der so genannten Findungskommission, den zu besetzenden Vorstandsposten bei der HSE mittels eines Headhunting-Verfahrens zu besetzen, entspricht nicht dem Transparenz-Anspruch der GRÜN-Schwarzen Koalition", kritisieren Hildegard Förster-Heldmann, Fraktionsvorsitzende der Stadtverordnetenfraktion der GRÜNEN und Ctirad Kotoucek, Kreisvorsitzender der CDU, Gerüchte über die anstehende Personalentscheidung. "Wir wünschen uns ein offenes Ausschreibungsverfahren, mit dem Ziel die oder den fachlich am besten geeignete Bewerberin oder Bewerber zu finden."

Die Koalition spreche sich ausdrücklich dagegen aus, die Vorstandsposition hinter verschlossenen Türen zu besetzen. "Die Verfahrensweise liegt in der Hand der dort herrschenden Mehrheit unter dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Ex-Oberbürgermeister Walter Hoffmann, die Mehrheit der GRÜN-Schwarzen Koalition spiegelt sich bislang nicht im Aufsichtsrat der HSE wider", erklären Förster-Heldmann und Kotoucek. "Völlig unklar sind auch die Kriterien, nach denen der oder die BewerberIn ausgewählt werden sollen."

Man betrachte es als grundsätzlich problematisch, dass Ex-OB Hoffmann bis heute wichtige unternehmensstrategische Zukunftsentscheidungen wie die Neubesetzung des Vorstande beeinflusse. „Die neue demokratisch legitimierte Stadtregierung muss in der Lage sein, in einem geordneten konfliktfreien Verfahren Verantwortung zu übernehmen. Das Demokratieverständnis von Walter Hoffmann, das sich im Festhalten an alten Strukturen äußert, torpediert jedwede Bemühung, die HSE in ruhiges Fahrwasser zu bringen und dient weder dem Wohl des Konzerns noch dem der Stadt", verdeutlichen die beiden Koalitionspolitiker.

"Die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts wünschen sich, dass der neue Poltikstil, weichenstellende Entscheidungen transparent, nachvollziehbar und fachlich begründet zu treffen, sich auch in einem Unternehmen wie HSE, das Bestandteil der Daseinsvorsorge der Stadt Darmstadt ist, niederschlägt", stellen Förster-Heldmann und Kotoucek abschließend fest, "die GRÜN-Schwarze Koalition stellt sich eindeutig dagegen, die abgewählte Politik fortzusetzen, hinter verschlossenen Türen abgesprochene Entscheidungen zu treffen."

 

Login
Benutzername:
Passwort: