„HSE kein Selbstbedienungsladen“ – GRÜNE und CDU fordern Klarheit, Transparenz und Augenmaß.

Die beiden Sprecher von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU, Hildegard Förster-Heldmann und Ctirad Kotoucek, sind bestürzt über Informationen, dahingehend, dass Aufsichtsratsmitgliedern der HSE vom Aufsichtsratsvorsitzenden Walter Hoffmann (SPD) mit Anzeige gedroht werde, sollten diese Informationen aus der Aufsichtsratssitzung am kommenden Mittwoch weitergeben.

„Die Frage, die sich uns angesichts solcher Drohungen stellt, ist, welche brisanten Entscheidungen dadurch verheimlicht werden sollen“, so Förster-Heldmann und Kotoucek.

Es handle sich bei einem Aufsichtsrat zwar um ein nichtöffentliches und vertrauliches Gremium, jedoch nicht um einen Geheimbund. Es sei daher selbstverständlich, dass beispielsweise die Stadtregierung über den Oberbürgermeister und Beteiligungsdezernenten über wichtige Vorgänge informiert werden müsse.
Die beiden Sprecher gehen davon aus, dass der Aufsichtsrat der HSE die wirtschaftliche Situation des Unternehmens bei anstehenden Entscheidungen berücksichtige. Mit der Verkleinerung des Vorstandes von vier auf drei Vorstandsmitglieder verbinde man die Erwartung konkreter Einsparungen.

Auch die Geschwindigkeit, mit der gegenwärtig Entscheidungen durchgepeitscht werden sollen, erinnere unangenehm an die seinerzeitige unangemessene Pensionsregelung, die unter dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hoffmann getroffen wurde.

„Bei den jüngsten Vorgängen vermissen wir Klarheit, Transparenz und Augenmaß. Die HSE arbeitet schließlich nicht für irgendeinen gesichtslosen Mehrheitsaktionär, sondern für die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts, die nach wie vor Mehrheitseigner der HSE sind“, so Hildegard Förster-Heldmann und Ctirad Kotoucek.

 

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