Tags:  Kulturpolitik

Staatstheater Darmstadt - GRÜNE und CDU begrüßen Schlichtungsvorstoß von Ministerin und Oberbürgermeister.

"Es ist erfreulich, dass die Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch nach der wochenlangen Unklarheit um die Vorwürfe gegen den Intendanten des Darmstädter Staatstheaters nun einen Weg aufgezeigt haben, der Klärung schaffen und weiteren Schaden vom Staatstheater abhalten soll", kommentieren die kulturpolitischen Sprecher von GRÜNEN und CDU, Hildegard Förster-Heldmann und Ctirad Kotoucek die gestrigen Vermittlungsansatz der beiden Träger des Hauses.

Die Einsetzung des Kulturpolitkers Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff als Mediator zwischen den beiden Parteien sei der richtige Weg, um die Atmosphäre hinter den Kulissen des Staatstheaters zu beruhigen und wieder die künstlerische Arbeit in den Vordergrund zu rücken, so Förster-Heldmann und Kotoucek.
"Wir fordern sowohl den Intendanten, als auch den Generalmusikdirektor auf, die Mediation ernst zu nehmen sowie ihre Dienstverträge einzuhalten", so die beiden Kulturpolitiker der Koalition, "Um den eigenen ethischen und künstlerischen Ansprüchen gerecht zu werden, ist die ausnahmslose Unterlassung jeglicher öffentlicher Zurschaustellung persönlicher Animositäten unabdingbar."

Ein reibungsloser Betrieb sei Grundvoraussetzung um das qualitativ hohe künstlerische Niveau aufrecht zu erhalten, für das das Staatstheater bekannt sei, so Förster-Heldmann und Kotoucek abschließend, "Die Koalition wird die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten und eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes unterstützen."

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