Grün-Schwarze Koalition bilanziert: Gestaltungsbeirat als wichtiges Beratungsgremium etabliert - Mehr Transparenz für Bürgerschaft und Dienstleistung für Bauherren

 "Auch die dritte Sitzung des Gestaltungsbeirates hat gezeigt, bei der Planung von wichtigen architektonischen Projekten ist es angebracht, den Rat von dem von der grün-schwarzen Koalition installierten Expertengremium von außerhalb einzuholen", werten Hildegard Förster-Heldmann und Ctirad Kotoucek, die beiden Vertreter der Koalitionsvertreter im Beirat, die Ergebnisse der Sitzung vom vergangenen Freitag (17.11.2012), "Fehler, die in der Vergangenheit, beispielsweise mit der Planung des Museums Sander oder der Planung der Bebauung des Saladin-Ecks gemacht wurden, werden sich dank der vorgeschalteten Beteiligung dieses kompetenten und mit hohen Fachwissen ausgestatteten Gremiums nicht wiederholen."

Der Gestaltungsbeirat sei als eines der ersten gemeinsamen Projekte der grün-schwarzen Koalition ins Leben gerufen worden, so die beiden Koalitionspolitiker. Die Einrichtung dieses strukturbildenden und informativen Instrumentes geht auf Forderungen aus den Wahlprogrammen von GRÜNEN und der CDU zurück.
 Sie wurde Bestandteil des Koalitionsvertrages. Ursprünglich gehe der Wunsch zur Einrichtung des Beirates auf eine Forderung der Gruppe Darmstadt des Bundes deutscher Architekten (BDA) zurück. Wichtig sei, dass der Beirat Investoren und Bauherren in einem frühen Stadium ihrer Pläne berät und eine wichtige Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung bildet. "Davon können Bauherren und Bürgerschaft gleichermaßen profitieren. Der Beirat ist gleichzeitig Informationsmöglichkeit für die Bürgerschaft und Dienstleistung für die Bauherren", so Förster-Heldmann und Kotoucek.

"Bei der Beurteilung der Neugestaltung der C&A-Fassade am Ludwigsplatz beispielsweise, hat der Beirat die Stadt darin bestärkt, sich Gedanken über eine allgemeine Werbesatzung für den öffentlichen Raum zu machen, um mehr Qualität in das Stadtbild zu bringen", verdeutlichen Förster-Heldmann und Kotoucek, "die Bilanz der bisherigen Sitzungen ist positiv. Das Fachwissen der externen Experten wird gerade von Kritikern vor Ort anerkannt. Allen Beteiligten ist klar, dass es nicht darum geht, Entwicklungen zu behindern, sondern darum, Entwürfe stadtgestalterisch erforderlichenfalls zu verbessern, Missverständnisse oder Fehler zu vermeiden und wichtige Projekte und ihre Entstehung transparent und frühzeitig der Öffentlichkeit zu vermitteln."

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