Tags:  Sozialpolitik

Neuer Träger für Albert-Schweitzer-Haus - Grün-Schwarze Koalition begrüßt weiteren Schritt bei der konzeptionellen Neuausrichtung der Kinder- und Jugendarbeit.

"Die Übergabe des Albert-Schweitzer-Hauses in freie Trägerschaft des Vereins KuBuS e.V. ist ein sehr gutes Beispiel, wie finanzielle Mittel effizient zum Einsatz kommen und gleichzeitig die Angebotspalette ausgebaut werden kann”, ´loben Fatma Yilmaz (GRÜNE) und Peter Mayer (CDU), sozialpolitische SprecherInnen der Koalitionsfraktionen. "Der anerkannte Träger der Jugendhilfe KuBuS e. V. gewährleistet eine Fortführung der guten und qualitativ hochwertigen Kinder- und Jugendarbeit in dem traditionsreichen Jugend- und Erholungsheim, zum Beispiel auch die Albert-Schweitzer-City."

Die Überleitung in die Trägerschaft von KuBuS sei perspektivisch ein Baustein in der Weiterentwicklung der emanzipatorischen und partizipativen Kinder- und Jugendarbeit, so die beiden SozialpolitikerInnen, "Vorwürfe und Zweifel, die in jüngster Vergangenheit verbreitet wurden, werden mit diesem Schritt entkräftet, Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und der Verein KuBuS haben ein gutes Verhandlungsergebnis vorgelegt, das nun in zukunftssichernde Verträge mündet."

"Die Befürchtung, dass mit der Übergabe in freie Trägerschaft sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche von den Ferienfreizeiten des ASH ausgeschlossen sind, ist grundlos", so Yilmaz und Mayer weiter. Heute und auch in Zukunft sei gewährleistet, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien Zuschüsse für Ferienmaßnahmen erhalten. "Für die Kinder spielt es keine Rolle welcher Träger die Einrichtung betreibt, für sie zählt das gute Ergebnis und schöne Freizeiterlebnisse."

Die Stadt Darmstadt arbeite nicht nur vertrauensvoll und kooperativ mit den Trägern zusammen, sondern entwickelt gemeinsam mit ihnen auch bedarfsgerechte Qualitätsziele und Leistungsanforderungen, erläutern die KoalitionspolitikerInnen. "Dass das Albert-Schweitzer-Haus nach der Übergabe in freie Trägerschaft weiterhin in bewährtem Umfang Darmstädter Kindern und Jugendlichen zur Verfügung steht, ist mit der Neuausrichtung ebenso gewährleistet, wie die Durchführung der notwendigen Brandschutzmaßnahmen", so Yilmaz und Mayer abschließend.

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