CDU und Grüne reagieren mit Unverständnis auf das Flugblatt von PRO Eberstadt zum Einkaufsmarkt – Rückkehr zur Sachlichkeit gefordert

Mit Unverständnis reagieren die Eberstädter Stadtverordneten von GRÜNEN und CDU auf das Flugblatt der Initiative PRO Eberstadt zur Einkaufssituation in dem Darmstädter Stadtteil: „Mit einem solchen Aktionismus konterkariert die Initiative nicht nur das Engagement für mehr Bürgerbeteiligung der Stadtregierung gerade in Eberstadt. Wir werden die Ergebnisse der Umfrage abwarten und uns sachlich damit auseinandersetzen. Für ein solches Vorgehen hat sich beispielsweise auch der Gewerbeverein Eberstadt ausgesprochen. Falscher Aktionismus bringt den Stadtteil nicht weiter. PRO Eberstadt muss akzeptieren, dass sich alle zusammen für Eberstadt engagieren“, so die Eberstädter Koalitions-Stadtverordneten Doris Fröhlich, Brigit Pörtner (beide GRÜNE), Ludwig Achenbach und Peter Franz (beide CDU). „Die Initiative Pro Eberstadt besitzt nicht die Meinungshoheit im Stadtteil und muss auch andere Meinungen tolerieren“, betonen die Kommunalpolitiker. Die Eberstädter sollten sich nicht von Pro Eberstadt lenken lassen, was sie bei der Umfrage ankreuzen, sondern sich ihr eigenes Bild machen.“

„Mit einer repräsentativen, qualifizierten Umfrage der Stadt Darmstadt wird demnächst die Meinung der Eberstädter zur Einkaufssituation und zur Versorgungssituation im Stadtteil eingeholt. Auf dieser Grundlage wird diskutiert und OB Jochen Partsch löst mit dieser Umfrage sehr schnell sein Versprechen aus der Bürgerversammlung ein“, erklären Fröhlich, Pörtner, Achenbach und Franz.

„Wir freuen uns, dass nach der Bürgerversammlung in Eberstadt jetzt die Möglichkeit gegeben ist, dass sich die Bürgerschaft direkt an den Magistrat wenden kann und hoffen deshalb auf eine möglichst hohe Beteiligung“, so die Eberstädter Stadtverordneten abschließend.

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