Tags:  Verkehrspolitik

Koalition begrüßt Sanierungsoffensive in Darmstädter Straßennetz.

„Nach jahrelangem Substanzverzehr wird nun in einem erforderlichen Maß in den Erhalt städtischer Werte investiert“, kommentieren Yücel Akdeniz (GRÜNE) Fraktionsvorsitzender und Ctirad Kotoucek (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses, das von Bau- und Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid vorgestellte Verkehrswegebauprogramm 2013. „Mit dem Maßnahmenpaket wird nun der Erhalt und Ausbau der städtischen Infrastruktur erkennbar verstärkt. Erstmals seit vielen Jahrzehnten wird nun mehr Sanierungsbedarf abgebaut, als neu hinzukommt. Die grün-schwarze Koalition hat die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel vervielfacht".

Der Sanierung von Straßen, Fuß- und Radwegen und sonstigen Verkehrsinfrastruktur komme eine besondere Bedeutung zu, so die beiden Fraktionssprecher. Ziel seien verkehrssichere, leisere Verkehrswege. Beide werben um Verständnis, dass die Sanierungen Zeit in Anspruch nähmen. "Dort, wo jahrzehntelang zu wenig getan wurde, wird man den Rückstand nicht kurzfristig aufholen können, auch und gerade weil die zu sanierenden Straßen tagtäglich von vielen Verkehrsteilnehmern genutzt werden. Sperrungen müssen daher klug geplant, Sanierungen zügig durchgeführt werden. Das setzt gewisse Planungen voraus. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Abarbeitung des Sanierungsstaus."

„Auch Kanalbaumaßnahmen sind in der Vergangenheit oft stiefmütterlich behandelt worden. Die grün-schwarze Koalition wird im Rahmen ihrer Sanierungsoffensive öffentlicher Infrastruktur deshalb auf die Kanäle ein besonderes Augenmerk richten. Auch wenn man diese nicht sieht und es zugegeben selten Applaus gibt, wenn ein Kanalbauprojekt beschlossen oder fertiggestellt wird, sind intakte und leistungsfähige Kanäle doch Grundvoraussetzung einer funktionierenden städtischen Infrastruktur. Dort, wo es geht, bündeln wir Kanalsanierungen mit der Reparatur der Fahrbahnoberfläche. Das spart Zeit und Geld", machen Akdeniz und Kotoucek deutlich.

Weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive sei die Fortführung des barrierefreien Umbaus von Bushaltestellen. Viele Menschen seien in ihrer Mobilität eingeschränkt. Körperliche Beeinträchtigungen wie Seh- und Hörbehinderungen würden das Unterwegssein ebenso erschweren wie das Mitführen von Kinderwagen, Taschen und Koffern, so die beiden Koalitionäre abschließend. „Wir wollen mit den Umbaumaßnahmen dafür sorgen, dass die Hürden für alle mobilitätseingeschränkte

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