Tags:  Verkehrspolitik

Grün-Schwarze Koalition unterstützt die für die kommenden Jahre geplanten Baumaßnahmen für Radverkehrsanlagen.

„Bislang gab es in Darmstadt keine Planungen, die über einzelne Lösungsansätze hinaus gingen“, erklären die Fraktionssprecher für Radverkehr Stefan Opitz (GRÜNE) und Manuel Krenzke (CDU), „die vom zuständigen Dezernat vorgelegten Pläne sind deshalb ein Riesenschritt endlich konzeptionell voranzukommen.“

Bei Instandsetzung, Ausbau und Lückenschlüssen von Radrouten werde nun auf Grundlage des Darmstädter Radwegenetzes vorgegangen, statt isolierte einzelne Maßnahmen, wie Radfahrstreifen, Fahrradstraßen, Radwege in Grünanlagen oder Schutzstreifen auf Hauptverkehrsstraßen herauszugreifen, erläutern Opitz und Krenzke. „Nachdem aufgrund von Absprachen, Abstimmungen und Modellrechnungen die notwendigen Grundlagen geschaffen wurden, werden jetzt schon bald erste Ergebnisse der Planungen sichtbar werden.“
So habe die Wilhelminenstraße bereits einen neuen Belag als Vorbereitung der Fahrradstraße erhalten, der AnwohnerInnen ruhiger schlafen lasse und RadlerInnen den Weg erleichtere und in der Bleichstraße würde eine zeitgemäße Neumarkierung für ein besseres Nebeneinander sorgen, ergänzen die beiden Stadtverordneten. „Von beidem profitieren alle Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohner. Und beides sind Maßnahmen, die in anderen Städten bereits mit Erfolg umgesetzt wurden.“

„Um die Stadt von Verkehr zu entlasten und Menschen dazu zu bewegen, das Auto stehen zu lassen, ist es ebenfalls wichtig, das Angebot von Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt und an den Bahnhöfen auszubauen und attraktiver zu gestalten“, heben die beiden Verkehrspolitiker abschließend hervor.

(Bild: © Lupo/ www.pixelio.de)

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