Tags:  Verkehrspolitik

"Was lange wärt wird endlich rund" - Kreisverkehr Heidelberger Landstraße/Reuterallee kommt.

Schon lange wurde eine Umgestaltung der Einmündung Heidelberger Landstraße/Reuterallee in einen Kreisverkehrdiskutiert. Nun setzt die grün-schwarze Koalition dieses Vorhaben mit einer aktualisierten Planung um. Auf der Tagesordnung der gestrigen Sitzung des Bauausschusses stand die entsprechende Magistratsvorlage 2013/0264.

"Mit dem Kreisel entsteht ein ansprechender Ortseingang“, so Hans Fürst, GRÜNES Bauauschussmitglied und der verkehrspolitische Sprecher der CDU Ludwig Achenbach, und weiter: „Seit langem ist die Situation dort aus mehreren Gründen nicht zufriedenstellend. So ist die große Verkehrsfläche mit der hintereinander angeordneten Doppelampel städtebaulich nicht nur unschön, sondern auch funktional nicht mehr zeitgemäß. Da sowohl die Ampelanlage veraltet und erneuerungsbedürftig ist als auch die Fahrbahnoberfläche größtenteils grundhaften Erneuerungsbedarf aufweist, können wir mit der Umgestaltung in einen Kreisel gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Verbesserung des Verkehrsflusses und Verringerung der Emmissionen, Sanierung der Fahrbahn sowie eine attraktive städtebauliche Aufwertung des nördlichen Ortseingangsvon Eberstadt". Durch den Kreisverkehr werde automatisch langsamer in den Ort gefahren, auch auf die Sicherheit für Fußgänger sei besonders geachtet worden.

Insgesamt wird der Bereich von der Christuskirche bis zum Ende des sogenannten Baumtores sowie im westlichen Bereich rund 100 Meter der Reuterallee neu gestaltet. Mit der Maßnahme, für die 650.000 Euro im Haushalt etatsisiert sind, wird auch die Schaffung neuer überdachter Fahrradabstellplätze an der Katharinenstraße einhergehen. Für diese Maßnahme werden 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Hans Fürst und Ludwig Achenbach zeigen sich zufrieden: "Was lange währt, wird endlich rund. Wir haben nun eine zeitgemäße Planung, die allen Belangen an dieser Stelle gerecht wird. Es wird schöner, leiser und umweltfreundlicher. Durch den Verzicht auf die Ampelanlagen sparen wir auf längere Sicht sogar Geld und entlasten den städtsichen Haushalt. Die Neugestaltung des nördlichen Ortseingangs lässt sich zukünftig sehr gut in weitere verkehrsplanerische Überlegungen für die Heidelberger Landstraße einbeziehen.“

(Bild:© Dieter Schuetz/ www.pixelio.de)
 

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