Grün-Schwarze Koalition begrüßt den Beschluss des Magistrats zusätzlich zum LKW-Durchfahrverbot eine Umweltzone einzuführen.

"Wenn im März die Ergebnisse des vom Land in Auftrag gegebenen Gutachtens vorliegen, kommt endlich wieder Bewegung in die Planungen zur Einführung einer Umweltzone in Darmstadt", kommentieren Stefan Opitz (GRUENE) und Ludwig Achenbach (CDU) verkehrspolitische Sprecher der Grüen-Schwarzen Koaltion den gestrigen (15.01.) Beschluss des Maigstrats eine Umweltzone einzuführen.

Die Einführung einer Umweltzone unabhängig von den Ergebnissen des Gutachtens, in dem die Wirksamkeit unterschiedlicher Maßnahmen des Luftreinhalteplans anhand der Auswertung neuester Verkehrszählungen im Stadtgebiet detailliert berechnet werden, hatte das zuständige Ministerium bislang nicht für möglich gehalten, so Opitz und Achenbach.

"Wir sind zuversichtlich, dass unter dem neuen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und der Umweltministerin Priska Hinz (beide GRÜNE) die Einführung einer Umweltzone zusätzlich zum LKW-Durchfahrverbot möglich sein wird", erklären die Koalitionspolitiker. Bereits 2012 habe das Wiesbadener Verwaltungsgericht geurteilt, dass jede Maßnahme, die auch nur eine geringe Verbesserung der Luftqualität darstelle ergfriffen werden müsse.

"Es ist sehr vorauschauend von Verkehrs- und Umweltdezernentin Lindscheid, schon jetzt einen Magistratsbeschluss herbeizuführen und Mittel für die Beschilderung der Umweltzone bereitzustellen", ergänzen Opitz und Achenbach abschließend, "Wir wollen die Schadstoffbelastung der Luft so schnell wie möglich absenken und dürfen dabei nicht unnötig Zeit verlieren."

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