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Ein „Mehr an Klarheit“ in der Dieburger Straße

Stefan Opitz (Grüne) und Ludwig Achenbach (CDU), verkehrspolitische Sprecher der Grün-Schwarzen Koalition, sehen in den Piktogrammen auf der Fahrbahn der Dieburger Straße ein „Mehr an Klarheit“ über die dortige Verkehrsführung und ein „Mehr an Sicherheit“ für alle Verkehrsteilnehmer. Beide Politiker betonen, es gehe in erster Linie um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf und an der Dieburger Straße.
Im Jahre 1985 wurde entlang der Dieburger Straße ein getrennter Fuß- und Radweg erstellt. Aufgrund von veränderten rechtlichen Regelungen und technischen Rahmenbedingungen ist der benutzungspflichtige Radweg vor Jahren entfallen. Übrig geblieben ist die rote Pflasterung auf den Bürgersteigen, die in der Vergangenheit zu Verwirrungen geführt hat. Daher hat das Straßen- und Tiefbauamt nun die Piktogramme zur Sensibilisierung der Autofahrer auf den Asphalt angebracht.

„Die Fahrrad-Piktogramme auf dem Asphalt der Dieburger Straße sorgen kostengünstig für mehr Klarheit“, so Opitz und Achenbach. „Seit langem existiert kein Fahrradweg mehr auf dem dafür viel zu engen Bürgersteig an der Dieburger Straße. Die Nutzung des Bürgersteiges mit Schrittgeschwindigkeit ist allerdings für Radfahrende möglich und erlaubt. In der Vergangenheit kam es deshalb zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger sich nicht über die Verkehrsregelung im Klaren waren. Mit den Piktogrammen soll nun unmissverständlich signalisiert werden: Achtung: Fahrräder dürfen an dieser Stellen auf der Straße fahren. Im Übrigen waren die Symbole auf der Fahrbahn einstimmiger Wunsch des Runden Tisches Radverkehrs.“

Die beiden verkehrspolitischen Sprecher wissen um die Situation in der Dieburger Straße zwischen der Heinheimer Straße und dem Spessartring. „Krankenhauseinfahrt, Getränkelieferant, Supermarktausfahrt, die Dieburger Straße ist eine von unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmern stark genutzte Straße. Konflikte sind nicht immer zu vermeiden, doch durch die Zeichnung auf dem Asphalt wissen nun Autofahrer, dass sie mit Radlern auf der Straße zu rechnen haben. Die Radfahrer bekommen signalisiert, dass sie vom Bürgersteig auf die Straße müssen, Fußgänger haben besonders an den Bushaltestellen „ein Mehr an Sicherheit“ durch mehr Klarheit in der Verkehrsführung“, so Opitz und Achenbach. „Grundsätzlich gilt festzuhalten: Nur wenn ein extra ausgewiesener Radweg existiert (runde Schilder mit blauem Hintergrund), dürfen Radfahrer die Straße nicht mitbenutzen. Das wissen die wenigsten Verkehrsteilnehmer.“

Abschließend betonen die beiden Politiker, gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht können nicht durch Beschilderung angeordnet werden: „Radler, Fußgänger und Autofahrer müssen in der Dieburger Straße aufgrund des engen Querschnittes und aufgrund des großen Verkehrsaufkommen vorsichtig fahren. Dort darf niemand mit dem Rad auf dem Bürgersteig rasen oder mit dem Auto den Berg runter donnern. Wenn alle aufmerksam und rücksichtsvoll agieren, können Konflikte minimiert und Unfälle verhindert werden“, so Opitz und Achenbach abschließend.

Hinweis: Städtische Broschüre als Download

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