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GRÜNE und CDU: Startschuss für die Umorganisation der Grundschule in eine Ganztagsschule ist gefallen.

„Wir freuen uns, dass Darmstadt und Darmstadt-Dieburg zu den sechs ausgewählten Kommunen in Hessen gehören, die als erste mit Unterstützung des Landes Hessen in den Aufbau eines bedarfsgerechten Bildungs- und Betreuungsangebot für alle Grundschülerinnen und Grundschüler einsteigen“, erklären Hildegard-Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) und Hartwig Jourdan (CDU), die Fraktionsvorsitzenden der Koalitionsfraktionen. Das Land komme künftig für die Grundschulbetreuung bis 14.30 Uhr auf, die Kommune für die restliche Zeit bis 17.00 Uhr „Damit wird die Betreuungslücke geschlossen, die beim Übergang vom Kindergarten zur Grundschule viele Familien in große Betreuungsnöte gebracht hat und Bildungschancen werden erweitert.“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt habe mit Beginn der Grün-Schwarzen Koalition 2011 den Ausbau der Schulkindbetreuung an Grundschulen und das Förderprogramm „Familienfreundliche Schule“ vorangetrieben. Diese Vorarbeiten in Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schulen seien jetzt ein wichtiger Schritt für die erfolgreiche Bewerbung der Bildungsregion gewesen. „Die Familien in Darmstadt sind auf die Bildungs- und Betreuungsgarantie angewiesen, die Stadt kann diese Aufgabe aber nicht allein bewältigen“, fahren Förster-Heldmann, Akdeniz und Jourdan fort. „Für die Eltern bedeutet der Lückenschluss durch diese Garantie endlich Planungssicherheitkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb haben wir im Koalitionsvertrag festgehalten, dass wir die Schulkindbetreuung qualitativ, quantitativ und bedarfsgerecht ausbauen werden. Dabei sind wir nun einen Riesenschritt weiter gekommen.“

Neben Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehe der qualitative und quantitative Ausbau der Betreuung an Grundschulen für größere Chancengerechtigkeit, fördere die kindgerechte Entwicklung, stärke Teilhabe und erhöhe die Bildungschancen für sozial Benachteiligte, ergänzen die Koalitionäre. „Schule wird damit von einem Lernort zu einem attraktiven Lebensort für die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Angeboten, die Lernen und Entwicklung fördern und im Sozialraum vernetzt zur Verfügung stehen und weiter entwickelt werden.

„Dass die gemeinsame Bewerbung der Bildungsregion Darmstadt-Dieburg als Pilotregion erfolgreich war, ist auch ein Erfolg der guten Kommunikation zwischen den zuständigen Dezernentinnen Barbara Akdeniz und Rosemarie Lück und den Dezernenten Rafael Reißer und Christel Fleischmann in Darmstadt und im Landkreis“, so die Farktionsvorsitzenden. In Darmstadt würden nun verschiedene Modelle individuell mit den einzelnen Trägern erarbeitet und umgesetzt.

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