GRÜNE und CDU begrüßen Neubau von 88 geförderten Wohnungen und Kinderkrippe im Arheilger Blütenviertel - Zahl der Baugenehmigungen seit 2011 fast verdoppelt.

Mit Freude haben Vertreter von GRÜNEN und CDU heute an der Grundsteinlegung des Neubaus von fast 90 geförderten Wohnungen und einer Kinderkrippe durch die städtische Bauverein AG teilgenommen.

„Ein weiterer Baustein, um dem Bedarf an bezahlbarem Wohnen zu begegnen. Dass zudem eine neue Kinderkrippe im Blütenviertel entsteht, freut uns besonders“, teilen die Fraktionsvorsitzenden der grün-schwarzen Koalition, Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz (GRÜNE) und Hartwig Jourdan (CDU) mit.

Die Koalitionspolitiker erläutern, dass die Wohnraumversorgung für alle Bevölkerungsschichten eine große Herausforderung darstelle.

„Wir wollen bezahlbaren, attraktiven Wohnraum für Jung und Alt, Familien und Fach- und Führungskräfte“, so Förster-Heldmann, Akdeniz und Jourdan. Das stelle eine stark wachsende Stadt, die nicht über unbegrenzte Flächenreserven verfüge, vor enorme Herausforderungen. Diesen begegne man auf vielfältige Art und Weise.

Beide bezeichnen die Entwicklung der Konversionsflächen als größte Stellschraube, die in den kommenden Jahren gedreht werden könne. Im November werden die ersten Wohnungen in der Lincoln-Siedlung bezugsfertig. Im letzten Jahr habe man mit der Bauverein AG eine Vereinbarung zur Schaffung von 100 neuen Sozialwohnungen jährlich getroffen. Mit der im Juli 2014 erfolgten Übernahme der rund 700 städtischen Wohnungen, versehen mit einer umfangreichen Sozial-Charta für Bestandmieterinnen und -mieter, durch den Bauverein könne der sanierungsbedingte hohe Leerstand früherer Jahre zudem zügig abgearbeitet und viele Wohnungen wieder vermietet werden. Mit dem jüngst verabschiedeten Mietspiegel trage man darüber hinaus zu Transparenz bei.

Seit 2011 habe sich zudem die Zahl der Baugenehmigungen fast verdoppelt. Waren es 2010 und in den Jahren zuvor rund 500 bis 600 im Jahr, wurden im Jahr 2011 rund 1.150, 2012 fast 1.000 und im Jahr 2013 insgesamt 1.550 Wohnungen genehmigt - die höchste Quote seit Jahrzehnten.

„Wir freuen uns, dass Darmstadt zu den Gewinnern des demografischen Wandels gehört und wirtschaftlich erfolgreich ist. Gleichzeitig setzen wir großes Engagement daran, das Wachstum sozial und gerecht zu gestalten. Dazu zählt nicht zuletzt auch eine gute und intakte Infrastruktur, zu der neben Straßen, Wegen und ÖPNV auch Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen gehören. In all diese Bereich investieren wir trotz Haushaltskonsolidierung Rekordsummen“, heben die Koalitionspolitiker hervor.

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