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Grün-Schwarz: Kreisel in Eberstadt ist Aufwertung für den Ortskern und notwendige Sanierungsmaßnahme –  Planungswerkstatt für Ortskern angekündigt.

„Der neue Kreisverkehr Reuterallee ist eine städtebauliche Aufwertung für Eberstadt“, so die Stadtverordneten Doris Fröhlich und Birgit Pörtner (Bündnis 90/Die Grünen), Ludwig Achenbach und Peter Franz (CDU). Ein Verkehrskreisel habe erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, die Sicherheit und die Umwelt, an dieser Stelle werte er den Eingang zum Ortskern auf. Deshalb würde in ganz Darmstadt auch die Umwandlung weiterer Ampelkreuzungen in Kreisverkehre systematisch untersucht. Deren Einrichtung sei im gesamten Umland zu beobachten.

Seit 20 Jahren werde der Kreisel  in Eberstadt diskutiert, in der Vergangenheit immer mit großer Zustimmung aus Bürgerschaft und allen Parteien, und sei Thema in vielen Wahlkämpfen gewesen. Nun werde ein lange diskutiertes Thema umgesetzt. 

Die von der Opposition behauptete Öffnung der Katharinenstraße in beide Richtungen ist falsch, die Einbahnregelung bestehe nach wie vor, betonen die vier Stadtverordneten der Koalition. Man könne aus der Katharinenstraße nach links und rechts in die Heidelberger Landstraße einbiegen. „Die SPD hat dagegen selbst  die Öffnung der Katharinenstraße in beide Richtungen in ihrem Wahlprogramm 2011 gehabt“, so Ludwig Achenbach.

„Hier wird nichts überflüssiges gemacht, sondern eine Sanierungsmaßnahme die sowieso ansteht und gleichzeitig eine Aufwertung für Eberstadt ist“, so die vier Eberstädter Stadtverordneten. Der unter der SPD angewachsene Sanierungsstau mache sich auch an der Kreuzung Reuteralle/Heidelberger Landstraße bemerkbar. Die Ampelanlage sei veraltet und müsse erneuert werden, was rund 250.000 Euro koste. Zusammen mit einer Sanierung und dem Rückbau der überdimensionierten Kreuzung in der bestehenden Form bis weit in die Reuterallee komme man auf Kosten von mindestens 750.000 Euro. Die Differenz von 100.000 Euro zu den 850.000 Euro für den neuen Kreisel amortisiere sich durch den Wegfall der Ampelunterhaltung, so die vier Mandatsträger. 5 Mio. Euro jährlich stünden für das Straßensanierungsprogramm der grün-schwarzen Koalition zur Verfügung, 850.000 Euro davon würden nun in Eberstadt in den Kreisel investiert.

„Dabei ist der Kreisel nur ein erster Schritt ist zu einer Verbesserung für den ganzen Ortskern. Die städtebauliche und verkehrsmäßige Entwicklung des Ortskerns wird  gemeinsam mit der Bürgerschaft in einer Planungswerkstatt diskutiert werden, die Koalition bringt hierzu einen Antrag in der nächsten Stadtverordnetenversammlung ein“, so Fröhlich, Pörtner, Franz und Achenbach.

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