Tags:  98 Stadion SV

GRÜNE und CDU äußern sich zu dem Vorschlag der SPD hinsichtlich des geplanten Umbaus des Stadions.

Die Ansicht der SPD, dass ein Fertigstellungstermin zum Beginn der Saison 2017/2018 nicht realistisch ist, teilen die Fraktionsvorsitzenden der grün-schwarzen Koalition nicht. Der Businessplan beginnt im Übrigen ebenfalls mit der Saison 2017/2018. „Wir halten den Vorschlag der SPD nicht für sachlich, sondern durch den Wahlkampf motiviert ohne Rücksicht auf die gesamtstädtischen Belange,“ erklären die Fraktionsvorsitzenden der grün-schwarzen Koalition Hilde Förster-Heldmann (GRÜNE), Yücel Akdeniz (GRÜNE) und Hartwig Jourdan (CDU).

Die Koalitionspolitiker halten ein Anwohnerschutzkonzept und ein Lärmschutzkonzept sowie eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger für unumgänglich. Ebenso sei ein geordnetes Bauleitplanverfahren für den Umbau zwingend erforderlich. Mit ihrem Vorschlag hebelt die SPD die angedachte Bürgerbeteiligung aus. „Offensichtlich sind der SPD die Belange der Anwohner gleichgültig,“ vermuten die Fraktionsvorsitzenden. 
„Mit dem Wegfall der Erlöse aus Veranstaltungen geht der Businessplan nicht mehr auf. Die SPD lässt die Tatsache außer Acht, dass sämtliche neu errichteten Stadien ohne eine Drittnutzung neben dem reinen Sportbetrieb nicht wirtschaftlich betrieben werden können,“ führen Förster-Heldmann, Akdeniz und Jourdan aus. „Durch den vorläufigen Verzicht auf die Veranstaltungsstätte werden die Investitionskosten nur geringfügig geschmälert. Laut Businessplan entfallen dann auch höhere Erlöse, als die von der SPD genannten vierstelligen Beträge.“

Sofern zukünftig geplante Veranstaltungen nicht realisiert werden können, wurden die Investitionen für das Stadion „in den Sand gesetzt“, die DSG und damit die Stadt würden auch weiterhin beim Betrieb des Stadions drauflegen müssen. Dementsprechend geht die Stadt beim Vorschlag der SPD ein hohes unkalkulierbares Risiko ein.

„Die gerade erfolgte Lizenzerteilung für erste und zweite Bundesliga zeiget, wie vorausschauend hier bislang gehandelt wurde“, ergänzen Förster-Heldmann, Akdeniz und Jourdan. Die DFL habe lediglich für den Erstligabetrieb geringe, erfüllbare Auflagen im Medienbereich und im infrastrukturellen Bereich erteilt.
Abschließend heben die Koalitionspolitiker hervor, dass sich die SPD in der Stadtverordnetenversammlung am 12.02. bei der Abstimmung verweigert und an dieser nicht teilgenommen habe. Die SPD habe damit keine Haltung zu dem Thema eingenommen und sich ihrer Verantwortung entzogen.

Login
Benutzername:
Passwort: