Tags:  Standortpolitik

Grün-schwarze Koalition stellt Antrag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

„Wir sehen Darmstadt als das südliche Oberzentrum der Metropolregion FrankfurtRheinMain und als Bindeglied zur Region Rhein-Neckar“, erklären Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) und Hartwig Jourdan (CDU), Fraktionsvorsitzende der grün-schwarzen Koalition. „Wir unterstützen den Magistrat darin, die intensive und konstruktive Arbeit in den Institutionen der Metropolregion FrankfurtRheinMain, wie zum Beispiel der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region, dem Kulturfonds, der Kulturregion und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund konsequent weiter zu führen.“

Vor diesem Hintergrund werde insbesondere die Initiative Quartier4 der Industrie- und Handelskammern begrüßt, mit der in FrankfurtRheinMain Gewerbestandorte, Wohnungsbau und Mobilität nachhaltig entwickelt, die Strategiediskussion vorangebracht und entsprechende Referenzprojekte realisiert werden sollen, so die Koalitionspolitiker weiter. Die Gruppe soll einer breiten Öffentlichkeit als gemeinsames regionales Format bekannt gemacht werden.

„Neben der Sicherung und dem Ausbau der thematischen Zusammenarbeit in FrankfurtRheinMain spielt nicht nur Darmstadt als technologieorientierter und wissenschaftlicher Pol, bedeutendes kulturelles Zentrum sowie attraktiver Standort zum Wohnen und Leben eine bedeutsame Rolle, sondern die gesamte Region“, verdeutlichen Förster-Heldmann, Akdeniz und Jourdan, „Insbesondere auch in Bezug auf die länderübergreifende Kooperation zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern sollte die Region möglichst geschlossen auftreten.

Die Koalition fordere die Unterstützung der Metropolregion durch die Landesregierung, um zusätzlich Impulse zur Weiterentwicklung der gemeinsamen Region FrankfurtRheinMain zu erreichen. „Diesen Weg wollen wir weiterschreiten.“

„Alle Beteiligten aus der kommunalen Familie und den beteiligten Landesregierungen, denen eine zentrale Rolle zukommt, sollen zeitnah vertrauensvoll an einen Tisch geholt werden, um gemeinsame Potenziale und bereits vorhandene Strukturen auszubauen. Eine einjährige Ruhepause, wie vom Frankfurter Oberbürgermeister vorgeschlagen wurde, ist falsch“, so die Fraktionsvorsitzenden abschließend. Der Koalitionsantrag steht auf der Tagesordnung der Stadtverordnetnenversammlung am 07.05.2015.

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