Fakt 1: Der Kanal unter der Frankfurter Straße ist dringend sanierungsbedürftig. Diese Baumaßnahme kann nicht aufgeschoben werden. Die Kosten dafür trägt die Stadt Darmstadt.

Fakt 2: Nach der Entscheidung die weltweite Firmenzentrale in Darmstadt einzurichten ist Merck im Augenblick bereits dabei die Eingangssituation zum Werksgelände neu zu gestalten. Zum 300-jährigen Firmenjubiläum sollen die beiden gegenüberliegenden Straßenseiten durch eine Art übergreifenden Platz verbunden werden durch den die Frankfurter Straße führt. Bei dem neu entstehenden Emanuel-Merck-Platz handelt es sich um firmeneigene Flächen, die auf Kosten von Merck neu gestaltet werden. Die Straße in der gesamten Breite der Verkehrsfläche verbleibt weiter im Besitz der Stadt.

Fakt 3: Die Straße wird gestalterisch und verkehrlich erheblich aufgewertet. Das betrifft insbesondere die Attraktivität des Fuß- und Radverkehrs sowie die Anlage von Grünstreifen und möglichst vielen Bäumen. Die Leistungsfähigkeit des Straßenabschnittes bleibt auch bei Reduzierung der Fahrspuren von vier auf zwei erhalten. Dies wurde per Gutachten rechnerisch und mit einer Verkehrssimulation nachgewiesen.

Fakt 4: Merck hat einen Vorschlag zur Neugestaltung seines Firmenentrées gemacht, der in dieser Form nicht realisiert wird, gleichwohl er vom Gestaltungsbeirat positiv bewertet wurde. Mit der jetzt zur Entscheidung stehenden Magistratsvorlage wird die eigentliche Entwurfsplanung beauftragt. Und diese Vorlage beinhaltet ausdrücklich, dass alle funktionierenden verkehrlichen Beziehung zwischen Arheilgen und der Innenstadt aufrecht erhalten werden. Dies liegt im Interesse aller Beteiligten und hat oberste Priorität! Die finale Entscheidung über die Umsetzung der Planungen trifft am Ende die Stadtverordnetenversammlung.

Ziel der Baumaßnahme ist neben der Kanalsanierung die städtebauliche Aufwertung des nördlichen Entrées der Stadt und des Erscheinungsbilds von Merck. Die vorhandenen Spielräume auf den Verkehrsflächen sollen genutzt werden, um die Situation für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger und Radfahrer unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte zu verbessern. Eine wesentliche Beeinträchtigung des Verkehrsflusses darf dadurch nicht entstehen.

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