Für einen guten Start als Familie: Fortführung der Netzwerkkoordination "Frühe Hilfe"

"Wir wollen, dass alle Kinder und jungen Eltern in unserer Stadt einen guten Start ins Leben und in die neue Lebensphase als Familie haben", betonen die Stadtverordneten Fatma Yilmaz und Alexander Schleith, beide Mitglieder im Ausschuss für Soziales. "Doch das ist nicht immer leicht, es gibt Situationen, da braucht es Unterstützung."

In Darmstadt gibt es deshalb das Netzwerk "Frühe Hilfen", in dem sich viele unterschiedliche Träger der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens mit dem Ziel engagieren, werdende und junge Familien umfassend über den breiten Unterstützungskatalog zu informieren.

Angeboten wird u.a. eine kostenlose Begleitung durch Familienpaten, Familien-Kinderkrankenschwestern oder Familienhebammen. Sie zeigen schnell, individuell und unkompliziert Hilfe im Alltag auf, wenn es Fragen zu Schwangerschaft und Geburt, der kindlichen Entwicklung, Elternzeit oder finanziellen Aspekten gibt. Geleistet wird beispielsweise Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden oder Beratung in Erziehungsfragen.

Damit die kostenlosen und freiwilligen Angebote gezielt bei den (angehenden) Eltern ankommen, werden die "Frühen Hilfen" von einer Netzwerkkoordinatorin im Jugendamt abgestimmt. "Das Angebot wird zahlreich genutzt", wissen Yilmaz und Schleith. "In den vergangenen zwei Jahren wurden bereits 60 Familien begleitet und unterstützt. Wir begrüßen deshalb die aktuelle Magistratsvorlage zur Verlängerung der Laufzeit der Koordinierungsstelle 'Netzwerk Frühe Hilfen' zunächst bis Ende 2017, denn sie hat sich binnen kurzer Zeit als Anlaufstelle sowohl für Eltern als auch für die Beschäftigten der beteiligten Einrichtungen etabliert." Die Personalkosten werden im Rahmen des Fonds "Netzwerke frühe Hilfen und psychosoziale Unterstützung von Familien" vollständig gedeckt.

Foto: Helene Souza  / pixelio.de

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