Kinder- und Jugendarbeit fordert neue Maßnahmen, kluge Konzepte und pädagogische Vielfalt – Das Angebot in der Oetinger Villa wird erweitert

"Die Jugendarbeit in der Oetinger Villa ist von enormer Wichtigkeit für das Jugendhilfeangebot in Darmstadt", so die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU, Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) und Hartwig Jourdan (CDU). "Um so mehr begrüßen wir es, dass der Magistrat plant, das Spektrum entsprechend der vielfältigen Interessen und Anforderungen der Jugendlichen zu erweitern – und wo nötig neu auszurichten."

"Gerade wir GRÜNE setzen uns seit über zehn Jahren für das Jugendkulturzentrum in der Oetinger Villa ein. Schon 2004/5, als angedacht war, das Polen-Institut in die Oetinger Villa zu verlegen, haben wir uns für das Jugendkulturzentrum stark gemacht", so Förster-Heldmann und Akdeniz weiter. "Aber bereits damals war klar: Das Angebot muss sich an den Bedarfen der Jugendlichen orientieren und entsprechend angepasst werden. Jugendkultur entwickelt sich, Bedürfnisse verändern sich. Will man die Jugendlichen erreichen, müssen auch die Maßnahmen der Jugendhilfe entsprechend weiterentwickelt werden." Da sei es folgerichtig, gezielt neue Angebote zu etablieren.

"Besonders froh sind wir darüber, dass nun endlich auch queere Jugendliche eine Anlaufstelle erhalten. Die gibt es in Darmstadt bisher nirgends, wird aber dringend nachgefragt!", betonen Förster-Heldmann, Akdeniz und Jourdan. "Trotz aller Bemühungen erfahren queere Menschen immer noch Diskriminierung, das trifft besonders Jugendliche. Es ist gut, dass nun ein Ort geschaffen wird, wo sie Ansprechpartnerinnen und -partner finden und Unterstützung erhalten."

Kurz: "Wir freuen uns, dass sich das Angebot für Jugendliche in der Oetinger Villa entwickelt und die Kinder- und Jugendarbeit an diesem so wichtigen und traditionsreichen Ort neue Perspektiven hinzugewinnt. – Gleichzeitig unterstützen wir die Absicht des Magistrats, die Angebote des kommunalen Jugendzentrums in der Oetinger Villa zu sichern und die Anforderungen der Jugendlichen zu berücksichtigen.“

Der Prozess der Neuausrichtung der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit schreitet seit einigen Jahren voran und orientiert sich an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen in Darmstadt. Dabei werden Themen wie Partizipation, Medienkompetenz, Bildung und Berufsorientierung, Inklusion oder auch aufsuchende Jugendsozialarbeit u.v.a. diskutiert.

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