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Wichtiger Schritt zur langfristigen Minderung der Fluglärmbelastung in Darmstadts Norden

"Das aktuell vom hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir vorgestellte Konzept zur Einführung einer Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen ist ein wichtiger Schritt zur langfristigen Minderung der Fluglärmbelastung in Darmstadt, insbesondere in den Stadtteilen Arheilgen, Kranichstein und Wixhausen", sind sich die Darmstädter Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU, Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) und Hartwig Jourdan (CDU) einig. "Es nimmt den Anwohnerinnen und Anwohnern im Norden unserer Stadt die Sorge, dass bei einer Zunahme des Flugverkehrs auch der Lärm wieder anwachse. Denn mit Einführung einer Lärmobergrenze ist eine Steigerung der Flugbewegungen nur dann möglich, wenn der einzelne Flug leiser wird."

Der Vorschlag des hessischen Verkehrsministeriums sieht vor, die künftige Entwicklung des Flughafens an Bedingungen wie den technischen Fortschritt in Hinblick auf leisere Triebwerke und lärmarme Flugzeugoberflächen sowie eine lärmoptimierte Routenführung zu knüpfen. Damit wird erstmals die Flughafenentwicklung mit der Begrenzung der Lärmbelastung zusammengedacht.

Die drei Politikerinnen und Politiker sehen es zudem als positiv an, dass das zukünftig erlaubte Lärmniveau um 1,8 Dezibel niedriger liegt als die im vor neun Jahren erlassenen Planfeststellungsbeschluss prognostizierten Werte.

Auch das Verfahren zur Minderung der Lärmbelastung ist im Konzept festgelegt: Die Lärmobergrenze wird in den vom hessischen Landtag zu verabschiedenden Landesentwicklungsplan aufgenommen. Damit wird ihr als Handlungsvorgabe auch ein rechtlicher Rahmen gegeben. Wird die Obergrenze überschritten, drohen Sanktionen.

"Der Vorstoß des Ministers ist ganz in unserem Sinne, denn er bedeutet weniger Fluglärm und damit gute und gesunde Lebensbedingungen für unsere Bürgerinnen und Bürger", freuen sich die drei Darmstädter Stadtverordneten.

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