Grüne und CDU zum Bahnhof Eberstadt: Endlich geht es los!


„Auf diesen Tag haben viele Eberstädterinnen und Eberstädter sehr lange gewartet. Gut dass die Baumaßnahmen am Eberstädter Bahnhof jetzt losgehen“, so die Stadtverordneten Birgit Pörtner (Bündnis 90/Grüne) und Ludwig Achenbach (CDU) zum erfolgten Spatenstich, zu dem die Bahn eingeladen hatte. Seit Jahrzehnten gab es von allen Parteien vorgetragene Kritik was barrierefreie Zugangsmöglichkeiten und Instandhaltung angeht. Das Lob der beiden Fraktionen geht auch an den Magistrat, der die Verhandlungen mit der Bahn und den weiteren Partnern zum Abschluss gebracht hat.

Von den rund 9. Mio. Euro Gesamtkosten stammten immerhin 1,2 Mio. aus dem städtischen Säckel, die die grün-schwarze Koalition eingeplant hatte. 2,3 Mio. Euro kommen aus dem Landeshaushalt, ergänzt Stadtverordnete Karin Wolff MdL. Zu den Maßnahmen gehören neben dem Neubau der beiden Bahnsteige mit einer Erhöhung von 76 cm noch zwei Aufzugsanlagen auf der westlichen Seite und ein Neubau der verlängerten Unterführung. Neue Sitzbänke, Beleuchtungsanlagen und Bahnsteigüberdachungen kommen hinzu.

Dass der barrierefreie Umbau jetzt beginne, gehe auch auf Initiativen der Fraktionen in der  DADINA und im Bauausschuss aus dem Jahre 2008 hervor, so Achenbach und Pörtner. Damals wurde beschlossen, dass DADINA bzw. Magistrat die Reaktivierung der Pfungstadtbahn für eine Verbesserung der Situation in Eberstadt nutzen sollen und „sich bei allen zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Infrastruktur in und um die Stadtteilbahnhöfe Eberstadt und Darmstadt-Süd durch die Deutsche Bahn AG saniert werden. Zu den notwendigen Einstiegshilfen zählen insbesondere die Erreichbarkeit der Gleise, die Schaffung von Einstiegshilfen und die Bereitstellung von Parkplätzen und Fahrradabstellplätzen für Pendler im Umfeld der Bahnhöfe“. Damit die Stadt für Verhandlungen und Planungen Spielraum bekam, wurde die Haushaltsposition „Stadtteilbahnhöfe“ geschaffen und 2009 mit 20.000,- Euro ausgestattet.
Nun gehe es darum, das gesamte Umfeld zu ordnen, einschließlich dem Bedarf von Park-and-Ride-Plätzen sowie zeitgemäßen Fahrradabstellmöglichkeiten, fahren Pörtner und Achenbach fort. Eine Überplanung des gesamten Geländes bringe vielleicht auch Chancen, um Lösungen für die zu Recht als zu schmal empfundene Durchfahrt unter der Brücke zu finden.

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