Sanierung Frankfurter Straße dringend notwendig – für faires Miteinander im Straßenverkehr

Die Sorge der Anwohner wegen der wegfallenden Parkplätze können wir sehr gut nachvollziehen. Genau aus diesem Grund wird parallel zu der Umgestaltung der Frankfurter Straße im Johannesviertel Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Dies ist Grundvoraussetzung für ein gutes Gelingen des Bauvorhabens. Der zeitliche Ablauf wird dabei so sein, dass die Parkraumbewirtschaftung bereits parallel zu den Bauarbeiten betrieben wird und Anwohner die Möglichkeit haben entsprechende Berechtigungsausweise zu erwerben. Da das Parken dann für Besucher und Einpendler kostenpflichtig ist, steigen für Anwohner die Chancen einen freien Parkplatz zu finden.

Mit der Planung soll der Straßenraum neu aufgeteilt und geordnet werden. Derzeit wird der Straßenraum sowohl vom fließenden, als auch parkenden Autoverkehr dominiert. Dies wollen wir ändern und insbesondere mehr Raum für den Umweltverbund aus Radfahrenden, Fußgängerinnen und Fußgängern und ÖPNV schaffen. Es lässt sich nicht verhindern, dass im Zuge dessen Parkflächen, die bislang geduldet wurden entfallen. Eine Legalisierung dieser Parkplätze ist nicht möglich.

Die Sanierung der Frankfurter Straße ist dringend notwendig – insbesondere die Gleissanierung. Der gesamte Planungsprozess wurde bereits in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt und ist bei der HEAG mobilo dokumentiert. In Folge dieser Veranstaltung entfällt der zunächst vorgesehene gemeinsame Geh- und Radweg auf der Ostseite der Frankfurter Straße, sodass Radfahrende künftig auf der Straße fahren und der Fußgängerweg eine ausreichende Mindestbreite hat.

Wir sind für ein faires Miteinander im Straßenverkehr. Das erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und die Bereitschaft den vorhandenen öffentlichen (Straßen-) Raum miteinander zu teilen.

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