Finanzierung Freie Kulturszene - GRÜNE reagieren verständnislos auf die Mutlosigkeit des Oberbürgermeisters in der Kulturpolitik. (22.09.2010)

„Die Art und Weise mit der Oberbürgermeister und Kulturdezernent Walter Hoffmann die Arbeit der Jury im Evaluationsverfahren der Freien Kulturszene schlecht macht, ist in hohem Maße respektlos“, kritisiert Hildegard Förster-Heldmann, stellvertretende
Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der Darmstädter GRÜNEN die jüngsten Auslassungen des Oberbürgermeisters zur Finanzierung der Freien Kulturszene, „der Oberbürgermeister gibt der Jury die Schuld für sein eigenes Scheitern.“
Es sei von vornherein klar gewesen, dass die Umsetzung der Ergebnisse der Evaluation mit Mehrkosten verbunden sein würde, so Förster-Heldmann. Dass die ohnehin spärlichen Mittel jetzt nur zu einem geringen Teil und das auch noch zu spät ausgezahlt würden, stelle die Existenz eines Großteils der Freien Kulturszene komplett in Frage.
„Die Einlassungen der Jury waren unserer Ansicht nach sehr hilfreich und haben zusätzliche Anregungen und Betrachtungsweisen geliefert, wie die Freie Kulturszene weiter entwickelt werden kann“, urteilt die GRÜNE Kulturpolitikerin, „Dass die Ideen nun in der Schublade verschwinden, erklärt der Oberbürgermeister mit der Haushaltslage, tatsächlich ist es aber seiner eigenen Mutlosigkeit geschuldet.“
Die Mutlosigkeit und Ideenlosigkeit von Walter Hoffmann schlage sich ebenso im gerade präsentierten Neukonzept für das Schlossmuseum nieder. Dieses Konzept bestehe aus einem frisch gestrichenen Foyer mit neuem Kassen- und Informationstresen, sowie geplante wechselnde Repräsentationen und einer
geplanten verbesserten Öffentlichkeitsarbeit.
„In den Ausstellungsräumen des Schlossmuseums ändert sich rein gar nichts“, so Förster-Heldmann abschließend, „das als neues Konzept zu verkaufen, ist der Gipfel der Dreistigkeit.“

Login
Benutzername:
Passwort: