GRÜNE und CDU: "Ausschreibung ist das übliche Verfahren"

Sprecher von Bündnis90/DIE GRÜNEN und CDU haben die Darstellung des derzeit noch amtierenden HSE-Aufsichtsratsvorsitzenden Walter Hoffmann (SPD) zurückgewiesen. Hoffmann hatte in der letzten Woche die Vorstandsneubesetzung mittels eines von der HSE beauftragten Personalberatungsunternehmens als "übliches Verfahren" darzustellen versucht.

"Ein derart intransparentes Verfahren ist in Darmstadt keineswegs üblich", stellt die Fraktionsvorsitzende von B´90/DIE GRÜNEN, Hildegard Förster-Heldmann und der CDU-Vorsitzende Ctirad Kotoucek klar.
Vielmehr sei der Weg einer öffentlichen Ausschreibung in Darmstadt seit vielen Jahren der reguläre Weg. Dies gelte für städtische GmbHs ebenso selbstverständlich wie auch für Aktiengesellschaften.

"Herr Hoffmann weiss dies. Seine Argumentation, um seinen Sonderweg zu rechtfertigen, ist vor diesem Hintergrund hanebüchen. Auch sein Einwand, er fürchte bei einer Ausschreibung zu viele Bewerbungen und Bürokratie, ist geradezu irrwitzig, wenn man bedenkt, dass es um eine der wichtigsten Positionen im Stadtkonzern geht", so Förster-Heldmann und Kotoucek.

Als konstruiert entlarve sich Hoffmanns Argumentation ebenfalls, da die von ihm offenbar befürchtete Flut ungeeigneter Bewerbungen beispielsweise relativ einfach durch eine Ausschreibung in Fachpublikationen der Energiebranche vermieden werden kann.

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