GRÜNE und CDU: Stärkung des Seniorenrates e.V. statt politisch motivierte Neugründung einer Parallelstruktur.

"Zur Wahrung der Interessen älterer Menschen in Darmstadt halten wir es nicht für notwendig neben dem seit vielen Jahren tätigen Seniorenrat e.V. ein weiteres Gemium zu installieren, das dann als weitere politische Spielwiese der Parteien dient", erklären Yücel Akdeniz und Hartwig Jourdan Fraktionsvorsitzende von GRÜNEN und CDU, "Statt einer zusätzlichen parallelen 'Seniorenstadtverordnetenversammlung' wollen wir den Seniorenrat als langjährige Vertretung älterer Menschen in Darmstadt stärken und mit weiteren Befugnissen ausstatten."

Das aktive und passive Wahlrecht Darmstädter Seniorinnen und Senioren sei verbrieft. Wichtig sei eine Konzentration auf seniorenspezifische Themenfelder, direkte Beteiligungsformen vor Ort mit direkter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, argumentieren Akdeniz und Jourdan, "Gelungenes Beispiel für die Beteiligung älterer Menschen sind beispielsweise die 'Aktiven Senioren Wixhausen'."

"Seniorinnen und Senioren in Darmstadt sind schon seit langem angemessen in Stadtverordnetenversammlung und im ehrenamtlichen Magistrat vertreten", so die beiden Fraktionsvorsitzenden, "um diese Bevölkerungsgruppe auch im Seniorenrat politisch zu vertreten, sind laut Vereinssatzung die im Stadtparlament vertetenen Fraktionen und der Magistrat aufgefordert Mitglieder in den Vereinsvorstand zu entsenden."

Hinzu kämen Vertreter der Träger Darmstädter Alten- und Pflegeheime als weitere Mitglieder des erweiterten Vereinsvorstandes. Eine unzureichende oder einseitige Wahrnehmung der Interessen von Seniorinnen und Senioren sei durch diese Zusammensetzung nicht zu erwarten.

"Wir wollen uns mit der Stärkung des Seniorenrates den Herausforderungen der Zukunft stellen", betonen Akdeniz und Jourdan, "wie etwa die Situation alleinstehender älterer Frauen mit geringer Rente oder älterer Menschen mit Migrationshintergrund. Um solche Bevölkerungsgruppen demokratisch einzubinden, bedarf nach unserer Ansicht keiner weiteren politisch motivierten Interessensvertetung."

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