Tags:  Kulturpolitik

GRÜNE und CDU bedauern anhaltende Schließung des 603qm für Abendveranstaltungen

Die Fraktionen von GRÜNE und CDU in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung bedauern den z.Zt. eingeschränkten Betrieb des studentischen Kulturbetriebes 603qm. Aufgrund von fehlender Genehmigungen, die für die Zulassung der Halle als Veranstaltungsort und für den Ausschank alkoholischer Getränke nötig sind, und aufgrund von zunehmenden Lärmbeschwerden aus dem Martinsviertel, musste die Veranstaltungsstätte Ende vergangenen Jahres den Abendbetrieb einstellen. Für Waltraud Heims und Andreas Heckmann, Stadtverordnete der Koalitionsfraktionen, ist damit eine gut angenommene Einrichtung vorübergehend geschlossen worden. Nun seien die Technische Universität und die Studierendenvertretung (AStA) gefragt, wie es weitergehen soll.
„Die Bedeutung des 603qm als zentraler Veranstaltungsort wird von uns hoch eingeschätzt und uns ist bewusst, dass mit dem Verbot von Abendveranstaltungen Einschränkungen einhergehen. Allerdings müssen wir auch die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner durch die in der Vergangenheit vom 603qm verursachte Lärmbelastung sehr ernstnehmen. Hier müssen in Zukunft die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Nachtruhe der Nachbarinnen und Nachbarn um das 603qm zu gewährleisten“, so Heims und Heckmann.
Die beiden Stadtverordneten hoffen, dass der AStA der TU Darmstadt die erforderlichen Auflagen des Ordnungsamtes bald erfüllen kann, um wieder eine regelmäßigen Abendbetrieb zu organisieren. „Wir wünschen uns, dass die TU Darmstadt zusammen mit dem AStA Lösungen findet, um die baulichen Voraussetzungen in naher Zukunft zu erfüllen und um die erforderlichen Unterlagen für eine Alkohol-Ausschanklizenz vorzulegen. Natürlich muss ein vernünftiger Lärmschutz realisiert werden, bevor wieder abendliche Disco-Veranstaltungen oder Konzerte in der ehemaligen Stöffelehalle stattfinden können. Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass das 603qm auf Dauer geschlossen bleibt. Für viele junge Darmstädterinnen und Darmstädter ist das 603qm ein Bezugspunkt im kulturellen Leben der Stadt, so dass die Betreiber mit unserer vollen Unterstützung rechnen können. Doch zuerst müssen AStA und TU Darmstadt ein Konzept erarbeiten, wie es weiter gehen soll“, so Heims und Heckmann abschließend.

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